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Ein echtes Juwel im stressigen Tourablauf

Grünes Gewölbe. Musiker James Last schlendert mit seinem Orchester durch die Ausstellung.

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Von Ivette Wagner

Autobahn, Hotel, Konzerthalle – das sind momentan die Orte, an denen James Last sich aufhält. Der Ausnahme-Bandleader, der zwei Konzerte im Kulturpalast gab, ist zum letzten Mal auf Tournee. Mit allem Stress, der dazugehört und keine Zeit für touristische Rahmenprogramme. Bereits am Montag reiste James Last mit Ehefrau und seinem Orchester an, bezog die Frauenkirchen-Suite im Dresdner Hilton. Außerdem an seiner Seite: Lasts Sohn mit seiner Familie. In diesem Hotel kennt James Last sich bereits aus, nächtigte er dort doch schon mehrmals bei vergangenen Tourneen.

In den letzten Tagen vor der Anreise in Dresden hatte er immer mehr den Wunsch, das Grüne Gewölbe zu besichtigen. Für James Last ein Juwel im wahrsten Sinn des Wortes. Dieser Wunsch wurde ihm erfüllt. Gestern schlenderte James Last durch die Ausstellung. Begeistert war er, angetan und überwältigt. Begleitet wurde der Musiker von etwa 70 seiner Orchestermitglieder. Fast alle Mitreisenden wollten sich diesen kurzen Ausflug nicht entgehen lassen.

Bereits 40 000 Besucher

Sie alle mussten nicht anstehen an der langen Schlange, die sich jeden Tag ab dem frühen Morgen vor dem Grünen Gewölbe bildet. Im Vorverkauf wurden bis jetzt 155 000 Tickets verkauft, bereits 40 000 Besucher gönnten sich den Genuss der wertvollen Kunstschätze.

James Last sah den Besuch des Grünen Gewölbes als ein persönliches Highlight. Bevor nun wieder seine Aufmerksamkeit der Musik gehört und er in den nächsten Wochen zwischen Autobahn, Hotel und Konzerthalle pendeln muss.