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„Ein familiäres Krankenhaus, das hoch professionell arbeitet“

Dr. Markus Eller ist neuer Anästhesie-Chefarzt der Asklepios-ASB Klinik Radeberg. Und er verrät, was ihn an Radeberg begeistert.

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Von Jens Fritzsche

Es klingt fast ein bisschen liebevoll, wenn er „unser Krankenhaus“ sagt. Dabei ist Dr. Markus Eller ja eigentlich erst seit gut drei Wochen neuer Chefarzt der Anästhesie der Radeberger Asklepios-ASB Klinik. „Das stimmt, aber stimmt auch nicht ganz – denn zuvor war ich ja schon vertretungsweise für drei Monate hier“, sagt er. Ausgeliehen vom Dresdner Uniklinikum hatte er die Radeberger Anästhesie-Abteilung kommissarisch geführt, nachdem deren Chef aus persönlichen Gründen um einen Wechsel gebeten hatte. Und natürlich war in Radeberg für den Dresdner Arzt alles ein wenig überschaubarer im Vergleich zur wuselig-großen Uniklinik, „aber das Familiäre hier, vor allem im Umgang mit den Patienten fand ich sofort richtig toll“, gibt er zu. Und so musste er dann auch nicht lange überlegen, als ihm der ärztliche Direktor Dr. Matthias Czech vorgeschlagen hatte, zu bleiben. Das Spannende, sagt Dr. Eller, ist die Möglichkeit, hier in Radeberg auch als Anästhesist Patienten über die komplette Zeit hinweg zu betreuen. Von der ersten Anästhesiesprechstunde an über die Operation hinaus. „Das ist natürlich in einem so großen Krankenhaus wie der Uniklinik nicht möglich.“ Wobei in Radeberg alles zwar ein wenig familiärer läuft, „aber deswegen nicht minder professionell“, stellt der neue Anästhesie-Chef klar. Die technische Ausstattung, fügt er gleich an, sei zudem top. „Das ist für ein vergleichsweise kleines Haus wie das Radeberger nicht in jedem Fall zu erwarten.“

Geboren ist Dr. Markus Eller in Stuttgart, das Studium führte ihn vor einigen Jahren nach Dresden – und er blieb, mit einer dreijährigen Unterbrechung für einen Einsatz im irischen Dublin. Seit 2007 arbeitete der Schwabe, der längst überzeugter Sachse ist, dann als Anästhesist in Dresden. Und nun ist er Radeberger – auch wenn er, seine Frau und die drei Kinder vorerst in Dresden wohnen bleiben. „So weit ist es ja nicht“, sagt er und verrät, „dass ich hier in Radeberg schon fast alle Läden kenne und hier einkaufe, weil auch das so schön familiär ist.“

Jedenfalls hat er sich hier von Anfang an wohl gefühlt, gibt Dr. Eller unumwunden zu. „Und wenn ich nicht hundertprozentig überzeugt gewesen wäre, hätte ich es auch nicht gemacht!“