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Ein Fest, dem der Inhalt fehlt

über den Trend zum Halloween-Fest

Susanne Sodan

Was verbindet man mit Halloween? Kürbisse, möglichst gruselige Kostüme, allerlei Dekokram, der einen aktuell in den Supermärkten überall anspringt, zahlreiche Partys. Aber was feiert man da überhaupt? Die Herkunft von Halloween kennt kaum einer. Man soll die Feste zwar feiern, wie sie fallen, aber Halloween bleibt für mich irgendwie leer. Dabei hat das Fest eine lange Tradition, stammt von katholischen Iren. Möglicherweise gehen die Ursprünge noch weiter zurück, ins keltische Brauchtum. Zu unserer Region, zu Deutschland überhaupt, findet sich keine direkte Traditionslinie. Kein Grund, Kürbisdeko, Hexenkostüm und Partyeinladung abzulehnen, mag mancher sagen. Schließlich ist die Geschichte von Halloween interessant und irgendwann nehmen alle Traditionen ihren Anfang. Dass sie zu Beginn abgelehnt werden und sich dann doch durchsetzen, ist auch keine Seltenheit. Trotzdem, ohne mich. Um sich zu verkleiden, gibt es schließlich schon Fasching. Und gegen dieses Spektakel habe ich seit Kindertagen eine Abneigung. In seltsamen Kostümen mit verschmierter Wachsschminke durch die Straßen ziehen und sich Süßes erbetteln? Wenn Kinder an meiner Tür klingeln, egal ob Halloween oder Fasching, gibt’s höchstens Saures. Meine Schokolade gehört mir!

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