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Ein Geschenk mit Hintergedanken

Beim Neujahrsempfang bedankt sich Gablenz bei seinen Bürgern und den Politikern aus der Region. Eine Foto-Collage soll letztere an den Park erinnern.

Von Alexander Buchmann

Der Bau der Dorfstraße und der Unterhalt des Kromlauer Parks sind die großen Themen des vergangenen Jahres in der Gemeinde Gablenz. Das zeigt sich auch beim Neujahrsempfang am vergangenen Freitag, wo sich der Bürgermeister der Gemeinde Dietmar Noack bei den Anwohnern der Dorfstraße für ihr Durchhaltevermögen bedankt. Von der Landes- und Bundespolitik wünscht sich Noack indes erneut Unterstützung für den Park.

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Die Einladungen zum Neujahrsempfang werden in jedem Jahr unter einem anderen Aspekt an die Bürger verschickt, erklärt der Bürgermeister. So werden in einem Jahr Handwerker und Gewerbetreibende, im anderen Vereine oder Einwohner, die sich ehrenamtlich engagieren, geehrt. In diesem Jahr hat die Gemeinde alle Anwohner der Dorfstraße eingeladen. Schließlich hätten diese durch den Ausbau in den vergangenen anderthalb Jahren mit einigen Unannehmlichkeiten wie Baulärm, Staub und Umwegen zu kämpfen gehabt, so Noack. Für das Verständnis und Durchhalten wolle er sich bedanken, sagt der Bürgermeister.

Stolz auf das Ergebnis

Bei ihm selbst habe die Baumaßnahme ebenso wie bei den Gemeinderäten Peter Weszkalnys und Johannes Rackel für einige schlaflose Nächte gesorgt. Nun sei man allerdings stolz auf das Ergebnis und habe ein gelungenes Bauwerk, das zum guten Erscheinungsbild des Ortes beitrage. Abgeschlossen ist das Kapitel Dorfstraße für die Gemeindevertreter aber noch nicht. So betont Noack erneut, dass es völlig unverständlich sei, dass die Bürgersteige durch eine verkehrsrechtliche Anordnung nun nicht mehr als kombinierte Fußgänger- und Radwege genutzt werden dürften. „Wir werden an einer Lösung arbeiten“, verspricht der Bürgermeister.

Eine Lösung wünscht sich Noack auch für den Unterhalt des Kromlauer Parks. Dessen Pflege und Erhalt kosten viel Geld, das die Gemeinde nicht habe, erklärt er. Ein Förderantrag auf Gelder aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ist im vergangenen Jahr abgelehnt worden. 2016 sei aber ein neues Jahr, und man wolle es erneut versuchen, sagt Noack. Am 19. Januar habe es dazu auch bereits ein Vorgespräch in Dresden gegeben. Oberste Priorität hätten beim Kromlauer Park die Sanierung der Rakotzbrücke und der Wiederaufbau der benachbarten Grotte, erklärt Noack.