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Ein gutes Signal für den Sport

Staat und Kommunen investieren viel in neue Sportstätten. Das kommt auch den Vereinen zugute, meint SZ-Redakteur Steffen Gerhardt

© André Schulze

Die Stadt Görlitz hat sie, Kreba-Neudorf, Nieder Seifersdorf und Zodel bekommen sie noch: neue beziehungsweise sanierte Sporthallen. Ganz gleich, ob Sanierung oder Neubau, jedesmal sind Millionenbeträge fällig, wenn es um die Sportstätten in den Städten und Gemeinden geht.  

Schaut man sich die Historie der Häuser an, so ist wie in Nieder Seifersdorf und Zodel nach gut drei Jahrzehnten die erste Generalüberholung angesagt. Sportler und Schüler mussten über viele Jahre mit den zu DDR-Zeiten gebauten Hallen vorlieb nehmen, dementsprechend auch mit ihrem Inventar. Da tut eine umfassende Sanierung not, auch wenn sich die Kommunen als Eigentümer dieser Sportstätten immer wieder darum bemühten, ihre Hallen auf einem erträglichen Niveau zu halten.

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Ginge es nach dem Willen in den Rathäusern und Gemeindeverwaltungen, wäre viel eher schon Handlungsbedarf gewesen. Das zeigt Kreba-Neudorf. Hier hat sich eine Sanierung nicht mehr gelohnt, stattdessen wurde neu gebaut. Aber es brauchte drei Anläufe bis zu dieser Erkenntnis und deren Umsetzung. Aber nun ist alles im Fluss und nicht nur der Sportverein freut sich, zum Jahresende in die neue Halle einziehen zu dürfen.   

Wertschätzung für das Ehrenamt

Es ist nicht nur der Schulsport, der die Hallen nutzt. Die Nachmittage und Abende gehören den Vereinen. Ein Blick auf die jeweiligen Belegungspläne zeigen, dass es an manchen Tagen sehr eng zugeht. Somit sind die neuen Sportstätten ein gutes Signal auch an die Vereine, verbunden mit einer Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Arbeit. 

Es bleibt nicht aus, dass beim Bauen manche Hürde zu nehmen ist. Grotesk dagegen sind die Geschehnisse um die Turnhalle Zodel, indem eine fehlende Unterschrift alle weiteren Bemühungen ausbremst. Eine Sanierung lässt sich nicht mit einem Neubau vergleichen. Aber wenn darauf ein Bürokrat beharrt, dass alles eins zu eins umgesetzt wird und er nicht einmal Kenntnis über die örtlichen Gegebenheiten hat, dann ist das ärgerlich. Schließlich geht es auch hier darum, dass Vereine und Schulkinder ordentliche und moderne Verhältnisse vorfinden, um Sport treiben zu können.   

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