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Ein Hoch auf Zlatka

Die „Goldige“ beschert uns ein Sahara-Wochenende. Doch das hat nicht nur gute Seiten.

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© Marko Förster

Von Anja Weber

Im Backofen ist es zwar noch heißer. Doch auch die schwüle Hitze am Wochenende reichte aus, um den Schweiß aus den Poren zu treiben. Hoch „Zlatka“, was übersetzt so viel wie goldig heißt, brachte die tropische Hitze mit. Ähnliche heiß waren zuletzt die Juli-Monate 2010 und 2006, als ebenfalls Sahara-Luft nach Deutschland strömte. Die Bademeister hat es gefreut. Bei 35 Grad im Schatten war wohl der Sprung ins kühle Nass das Beste, dachten sich die Badbesucher. Allerdings war der Sprung dann auch nicht mehr ganz so erfrischend. Denn die Freibäder in der Region schienen aus den Nähten zu platzen, lange Warteschlangen an der Kasse oder an den Imbissständen gehörten mit zum Badevergnügen. Gewonnen haben die Eisverkäufer. Denn wer sich von außen nicht abkühlen konnte, hat es von innen versucht. Nicht zu beneiden waren alle diejenigen, die sich um das Wohl ihrer Gäste sorgten und den Herd oder den Grill anheizten. Während sich der menschliche Organismus an die Hitze gewöhnen kann, tat es Asphalt auf mancher Straße nicht. Denn auf einigen Trassen löste der Belag sich bereits auf, gefährliche Spurrinnen sind die Folge. Die Hitze ist ab heute erst einmal vorbei. Denn Tief Andreas schiebt sich über den Landkreis. Meteorologen warnen heute schon tagsüber, doch besonders nachts vor unwetterartigen Gewittern, begleitet von Starkregen und Hagel. Erst im Laufe des morgigen Tages soll sich das Wetter beruhigen.

Antje Herkner setzt mit Eisvariationen lieber auf Abkühlung von innen. Und die schmeckt darüber hinaus noch lecker.Foto: Dirk Zschiedrich
Antje Herkner setzt mit Eisvariationen lieber auf Abkühlung von innen. Und die schmeckt darüber hinaus noch lecker.Foto: Dirk Zschiedrich
Wo im Juni meterhoch das Wasser am Elbufer stand, ist jetzt Ebbe: Am Fähranleger in Pirna-Copitz ist der trockene Boden gerissen. Foto: Daniel Förster
Wo im Juni meterhoch das Wasser am Elbufer stand, ist jetzt Ebbe: Am Fähranleger in Pirna-Copitz ist der trockene Boden gerissen. Foto: Daniel Förster © Daniel Förster
Randolf Ulbricht, der Wirt von der Felsenmühle, kommt in voller Montour am Räucherofen besonders ins Schwitzen. Foto: Dirk Zschiedrich
Randolf Ulbricht, der Wirt von der Felsenmühle, kommt in voller Montour am Räucherofen besonders ins Schwitzen. Foto: Dirk Zschiedrich
Willkommene Erfrischung: Katharina Venus und Helmut Hänsch genießen die angenehmen Temperaturen im Hohnsteiner Freibad.Foto: Dirk Zschiedrich
Willkommene Erfrischung: Katharina Venus und Helmut Hänsch genießen die angenehmen Temperaturen im Hohnsteiner Freibad.Foto: Dirk Zschiedrich