merken

Bischofswerda

Ein Leben zwischen Pflanzen

Die Gärtnerei Dröse in Frankenthal baut nicht nur Blumen, sondern vor allem Gemüse an. Noch braucht es aber Zeit.

Gärtnermeisterin Ute Ptak hat den grünen Daumen: In den Gewächshäusern ihres Frankenthaler Familienbetriebes grünt und blüht es derzeit in den schönsten Farben. Und auch Kräuter – hier junge Petersilie – und Gemüsepflanzen gedeihen prächtig. © Steffen Unger

Nicht alle Tomaten- und Gurken-Winzlinge bleiben in ihrem Betrieb. Ein Teil ist auch für Hobby-Gärtner bestimmt. Verkauft werden die Gemüsejungpflanzen, Kräuter und Setzlinge in ihrem Geschäft aber beispielsweise auch in der Obstscheune Großharthau. Ute Ptaks Ware ist gefragt. Kein Wunder. Die Kunden wissen, wo sie herkommt. „Unsere Gurken und Tomaten werden an der Pflanze reif und nicht während des Transports.“ Die Leute kaufen gern, was in der Region gewachsen ist. Wegen des Geschmacks. Wegen der Frische. Und auch der Umwelt zuliebe. Denn weite Transportwege kosten nicht nur eine Menge Geschmack, sondern letztlich auch unheimlich viel Energie. Lange bevor man vom ökologischen Fußabdruck sprach, vermarktete die Frankenthaler Gärtnerei bereits direkt an den Endkunden. „Mein Großvater hat mit Gemüse angefangen“, erzählt die Unternehmerin, die ihre frischen Produkte auch an die Gastronomie liefert. Allerdings gebe es auch noch immer Kunden, die leider mehr auf den Preis, als auf die Qualität achten.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden