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Ein Patentrezept gibt es nicht

über Hohnsteins Serpentinen

Anja Weber

Wer eine Idee hat, damit Hohnsteins Serpentinen nur noch von Bikern der ruhigeren Art genutzt werden, der könnte sich eine goldene Nase verdienen. Noch gibt es das Rezept nicht, und es ist völlig offen, ob es dies überhaupt je geben wird. Denn selbst die Rüttelstreifen, die eigentlich zum Langsamfahren animieren sollen, halten nicht das, was sie versprechen, selbst wenn das Behörden so einschätzen. Komplett unfallfrei wird wohl nie eine Straße sein, und schon gar nicht eine so vielbefahrene Trasse.

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So wie es jetzt aussieht, werden die Hohnsteiner wohl mit Kompromissen leben müssen. Denn die Strecke bergauf an den Wochenenden oder komplett für Biker zu sperren, würde eben auch wieder jene treffen, die ganz gemütlich den Berg hinauftuckern wollen. Sicherlich, die könnten auch über die wieder offene Polenztalstraße fahren. Doch das Fahrvergnügen liegt auf der kurvenreicheren Strecke. Und letztlich haben sich nicht nur in Hohnstein, sondern auch in anderen Ortsteilen Vermieter und Gastronomen gerade auf dieses Klientel eingestellt. Vielleicht helfen zur Abschreckung auch wieder mehr Kontrollen auf der Strecke.