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Ein positiver Fingerzeig

über das Projekt auf der Emil-Schlegel-Straße

Alexander Müller

In Pirna wird ständig gebaut, das ist nicht neu. Da werden Straßen ausgebessert oder Einkaufsmärkte geschaffen. Auch Einfamilienhäuser gibt es vermehrt. Dies alles sind Zeichen, dass Pirna lebt. Ganz große Wohnprojekte wurden aber seit der Wende kaum mehr angefasst. Mit den Wohnhäusern auf der Emil-Schlegel-Straße ändert sich das nun, auch wenn das selbstverständlich keine gigantischen Dimensionen sind.

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Trotzdem beschreibt dieses Vorhaben eine Kehrtwende. Ein Wohnungsunternehmen traut sich wieder, Geld in die Hand zu nehmen, um Raum zu schaffen. Lange Zeit war es eher so, dass es Raum genug gab, doch niemanden, der diesen füllt. Die Menschen wanderten ab, Pirna wie auch die Kommunen in der Umgebung verloren immer mehr Einwohner. Es gibt nach wie vor viele leer stehende Wohnungen. Das wird wohl auch noch lange so bleiben. Es ist eine Illusion, dass alle diejenigen irgendwann zurückkommen, die weggegangen sind. Einige haben dennoch diese Sehnsucht. Projekte wie jetzt auf der Schlegelstraße sind die richtige Antwort, weil sie sich an die abgewanderten und auch an die richten, die hier geblieben sind.