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Ein Spielschiff an der Uferstraße

In Altkötzschenbroda gibt es zu wenige Spielplätze. Deshalb lässt die Stadt eine bisherige Sitzinsel kindgerecht umgestalten.

Von Ulrike Keller

An der Ecke Uferstraße/Festwiese entsteht eine außergewöhnliche neue Spielstätte für Kinder. Das Kletterschiff als Hauptattraktion steht bereits. Wie die Radebeuler Stadtgrün-Verantwortliche Heike Funke auf SZ-Anfrage mitteilt, sollen im Frühjahr die Segel gesetzt werden. Dann sei auch die Freigabe zum Spielen geplant. Die Kosten für das originelle Abenteuerboot aus Holz belaufen sich auf 3 700 Euro.

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Bei dem Motiv beziehen sich die Macher auf die unmittelbare Nähe zur Elbe. Der Einfall stammt von der Integrationsgesellschaft Sachsen aus Freital, die das Schiff gebaut und aufgestellt hat. Eine Besonderheit ist, dass die Gesellschaft auch Jugendliche aus Problemverhältnissen als Jugendberufshilfe beschäftigt.

Mit dem Spielschiff reagiert die Stadt auf den Spielplatzmangel in Altkötzschenbroda. „Deshalb sollen kleine Spielelemente auf den vorhandenen Grünanlagen die Kinder ansprechen“, sagt Heike Funke. Als weiteres, bereits realisiertes Beispiel nennt sie die drei Ziegen auf der Ziegeninsel. Ideengeberin sei die Landschaftsarchitektin Dorothea Knibbe aus Coswig.

Wo seit November die Kinderinsel mit dem Spielschiff geschaffen wird, befand sich vorher eine grüne Sitzecke mit Bänken. Heike Funke zufolge wurde dieser Bereich im Jahr 2000 im Zusammenhang mit dem Sanierungsgebiet Altkötzschenbroda neu angelegt. Nach den vielen Jahren sei nun eine Sanierung der Anlage erforderlich geworden. Bänke, Untergrund und Gehölze hätten einer Überholung bedurft. „Die grundlegende Struktur der Grünanlage bleibt dabei erhalten“, versichert die Stadtgrün-Verantwortliche.

Die begleitenden Landschaftsbauarbeiten übernimmt die Radebeuler Firma Neru. Diese ist auch mit der Unterhaltung der Anlage betraut.