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Ein starkes Trio für das Waldbad Niesendorf

In Königswartha ist Gabriele Härtel keine Unbekannte. Immerhin feiert das Bistro „Waikiki“, dessen Chefin „die Gabi“ ist, dieses Jahr 15-jähriges Bestehen am 1.Oktober –natürlich in Niesendorf, wo genug Platz ist.

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Von Kerstin Fiedler

In Königswartha ist Gabriele Härtel keine Unbekannte. Immerhin feiert das Bistro „Waikiki“, dessen Chefin „die Gabi“ ist, dieses Jahr 15-jähriges Bestehen am 1.Oktober –natürlich in Niesendorf, wo genug Platz ist. Schließlich hat die Chefin nun auch die Herzen der Waldbadbesucher und Camper in Niesendorf gewonnen. Ein freundliches Lächeln, ein Hallo oder ein kleiner Schwatz sind bei Gabi Härtel immer drin.

Dass dies bereits im dritten Jahr prima funktioniert, ist auch dem guten Verhältnis von Gabriele Härtel und Christine Hultsch zu verdanken. Als Chefin der Versorgungsgesellschaft Königswartha beteiligte sich Christine Hultsch 2008 nach dem Auslaufen des damaligen Pachtvertrages an der Ausschreibung für das Waldbad. Und bekam den Zuschlag. „Wir haben uns zusammengesetzt und gemeinsam überlegt, was hier zu machen ist“, sagt Christine Hultsch. Dabei haben beide Frauen damit eigentlich schon Erfahrungen. Zwischen 1988 und 1998 haben sie bereits hier zusammengearbeitet. Da war das Waldbad noch Eigenbetrieb der Gemeinde Königswartha. In letzter Zeit hat sich doch einiges verändert am Imbiss. Es wurden zwei Pagoden aufgebaut, die Schutz bieten und unter deren Dach auch Familienfeiern stattfinden können. „Erst kürzlich haben wir hier einen 60.Geburtstag ausgestaltet“, sagt Gabi Härtel. Gemeinsam mit Zeltverleiher André Schäfer fand Gabi Härtel diese Art der Überdachung. Der Biergarten wurde vergrößert, der Fußboden auf gleiche Höhe vom Imbiss angepasst. Auch im Haus sind eine Reihe von Sitzplätzen. Das Angebot ist vielfältig und reicht vom Salat über die Bockwurst bis zum Steak. „Wir haben auch Softeis“, sagt Gabi Härtel. Ein Spielplatz entstand außerdem. „Da könnte ich noch sieben Schaukeln mehr haben“, sagt Gabi Härtel.

Christine Hultsch freut sich, dass der Imbiss so gut angenommen wird. Und das nicht nur von den Badegästen und Dauercampern. „Wir bieten Gästen, die nur zum Mittag oder Kaffee in den Imbiss wollen, freien Eintritt an“, sagt Christine Hultsch. Auch das hilft, die Auslastung bei Gabi Härtel zu steigern. Immerhin beschäftigt sie in ihren beiden Einrichtungen sechs fest Angestellte sowie vier Saisonkräfte. Nachdem die Umgestaltung der Versorgungseinrichtung, bei der es auch Waren des täglichen Bedarfs gibt, so gut angenommen wird, denken die beiden Frauen in die Zukunft. Eine Winternutzung für Feiern könnten sie sich vorstellen. Schließlich sind zum Eisbaden am ersten Weihnachtsfeiertag auch viele Gäste da. „Dann würde sich auch der winterfeste Ausbau der Bungalows auf dem Gelände lohnen“, sagt Christine Hultsch.

Freitag ist Jugenddisco, Sonnabend spielt ab 10 Uhr die Blaskapelle Göda, dann ist Neptun- und Kinderfest, abends Oldienacht.