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Ein Stück Tirol auf dem Leisniger Markt

„Wir müssen erst einmal unseren Stand säubern“, lachte Familie Berthold, „das scheint der Saharastaub zu sein.“ Das passt zum Thema Frühjahrsputz beim Themenmarkt. Die Bertholds waren einer von acht Anbietern, die am Sonnabend ihre Waren auf dem zweiten Themen- und Frischemarkt anboten.

„Wir müssen erst einmal unseren Stand säubern“, lachte Familie Berthold, „das scheint der Saharastaub zu sein.“ Das passt zum Thema Frühjahrsputz beim Themenmarkt. Die Bertholds waren einer von acht Anbietern, die am Sonnabend ihre Waren auf dem zweiten Themen- und Frischemarkt anboten. Und schon kam der erste Kunde. „Ich hole mir hier den Honig für das Frühstück“, erklärte Alexander Tränkner aus Beiersdorf, „hier schmeckt er ganz anders als im Supermarkt.“ So wie Familie Berthold sind auch andere Händler schon seit Anfang an dabei. „Wir führen diese Themenmärkte seit drei Jahren so durch“, erläuterte Leisnigs City-Managerin Sigrun Rüdiger, „wir arbeiten daran, den Markt für die Leisniger Bürger zu beleben.“ In diesen drei Jahren hat sich zum Beispiel die „Kräuterfrau“ Barbara Timm aus Wermsdorf eine Stammkundschaft aufgebaut. Dazu zählt auch die Leisnigerin Karin Wetzig, die das Angebot lobte, aber auch feststellte: „Es könnte etwas mehr sein.“ Das sah auch Sigrun Rüdiger so: „Wir würden uns wünschen, dass der Markt besser angenommen wird. Aber wir spüren eben auch, dass der Markt in Klosterbuch viele Leisniger anzieht.“

Dabei versucht die Stadt, das Marktangebot zu verbessern und auch einige neue Händler auf den Markt zu holen. „Der für heute angekündigte Brennnesselladen aus Flöha hat leider absagen müssen, aber das nächste Mal wird er hier seinen Stand aufschlagen“, erläuterte Sigrun Rüdiger.

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Zum ersten Mal dabei war am Sonnabend der „Tiroler Bauernstandl“ von Falko Grütmacher aus Leipzig. „Ich bin positiv überrascht“, meinte er , „die Leute nehmen die Spezialitäten aus Tirol und Südtirol wie Wurst, Käse und Wein an.“ Einige Kunden haben ihm erzählt, dass sie im Urlaub in Tirol waren und so auf den Geschmack gekommen sind. Auch die Leisnigerin Marina Liske, die mit ihrem Enkel Lennart über den Markt schlenderte, meinte: „Wir fahren ab und zu nach Tirol. Schön, dass es hier nun auch so etwas gibt.“

Dass es nach der Schließung des Leisniger Fischgeschäftes trotzdem frischen Fisch gibt, dafür sorgte am Sonnabend Hubertus Ziegler. „Außer im Sommer sind wir immer hier. Die Leisniger sind geradezu süchtig nach unseren live geräucherten Forellen“, lachte er, „sonst hätten sie vermutlich Entzugserscheinungen.“

Damit es nicht dazu kommt, findet am ersten Sonnabend im Mai der nächste Themen- und Frischemarkt statt, auf dem es um Blumen und Pflanzen gehen wird. Dann wird es auch Brennnesselprodukte wie Salben, Shampoo, Senf, Nudeln, Käse, Tee und Hochprozentiges geben.