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Ein Tag für die Männer

Die Männer sind zu bemitleiden. Im Allgemeinen sowieso und am vergangenen Donnerstag im Besonderen. Bei dem Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagte, mussten sie raus, stundenlang durch die Gegend...

Von Heike Sabel

Die Männer sind zu bemitleiden. Im Allgemeinen sowieso und am vergangenen Donnerstag im Besonderen. Bei dem Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagte, mussten sie raus, stundenlang durch die Gegend laufen, dabei auch noch Getränke schleppen, in vollen Zügen sitzen oder auf Plätze in Gaststätten warten. Das haben sie wirklich nicht verdient. Aber sie haben sich das ja selbst rausgesucht.

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Einen Mann hörte ich sagen, er bedauere die Männer, die an diesem Tag zeigen müssen, was sie für Männer sind. Sie wehrten sich tapfer gegen Wind und Regen und Kälte. Aber das hatte er wohl gar nicht gemeint. Doch zur Ehrenrettung der wandernden Männer: Sie wandern immer mehr, als sie trinken. Die meisten jedenfalls. Insofern geht das vollkommen in Ordnung mit dem Tag. Die Frauen haben ja auch was davon. Nämlich einen freien Tag. Und sie sind selbst schuld, wenn sie sich am 8. März nicht auch treffen.

Deshalb: Die Männer haben endlich einen richtigen Männertag verdient. Sie müssen dann aber auch was draus machen. Es muss ja nicht gleich ein Feiertag sein, so wie der Frauentag zum Beispiel in Russland.

In diesem Sinne, ein männliches Wochenende …