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Eine Prinzessin mit Beruf

Schloss Weesenstein rückt erstmals Amalie von Sachsen, die Schwester zweier Könige, in den Fokus. Sie verdiente eigenes Geld – mit Opern und Theaterstücken.

Von Thomas Morgenroth
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Birgit Finger hat die Ausstellung zu Prinzessin Amalie von Sachsen auf dem Weesenstein kuratiert.
Birgit Finger hat die Ausstellung zu Prinzessin Amalie von Sachsen auf dem Weesenstein kuratiert. © Thomas Morgenroth

Sie heißen „Il Marchesino“, „Elisa ed Ernesto“ oder „Una Donna“: Mit zwölf abendfüllenden musikalischen Dramen und Komödien war Prinzessin Amalie von Sachsen die bedeutendste Opernkomponistin des 19. Jahrhunderts – und kommt heute nur als Randnotiz in der Musikgeschichte vor. Kaum verwunderlich: Seit ihrem Tod im Jahre 1870 werden ihre Opern, zu denen sie auch die Libretti in italienischer Sprache schrieb, nicht mehr aufgeführt. Zu romantisch, zu verspielt, ein Los, dass auch Männer ihres Fachs ereilte.

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