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Eine saubere Sache

Die Kita ist schon in das neue Familienzentrum gezogen. Für Eltern gibt’s ein Café und Kurse.

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Die Kinder der Kita „Kleine Weltentdecker“ sind in ihre neuen Räume im Familien-, Begegnungs- und Beratungszentrum Gogelmosch in Stolpen eingezogen. Und sie fühlen sich hier wohl.

Doch die Bauleute sind gut vorangekommen, sodass noch mehr Räume in dem Haus fertig geworden sind. Damit kann der Verein wie geplant mit noch mehr Angeboten starten. So lädt das Begegnungscafé zum Gogelmosch-Frühstück ein. Und am 4. März beginnt die erste Kurswoche mit Shiatsu und Meridianyoga. „Das Gogelmosch-Haus am Schafbergblick in Stolpen soll sich zum Familien-, Begegnungs- und Beratungszentrum entwickeln und ein Sammelsurium von Ideen und bunter Vielfalt werden“, sagen die Initiatorinnen Heike Gestring und Eva-Maria Mann. Dieses Konzept unterstützen nun mittlerweile 18 Vereinsmitglieder aus den verschiedensten Berufsfeldern, wie zum Beispiel aus der Medizin, der Pädagogik und der Wirtschaft.

Den Anfang machen Shiatsu-Einzelbehandlungen und das sogenannte Meridian-
yoga am 4. März. Insgesamt stehen im März acht Kurse und Veranstaltungen auf dem Plan. Dabei reicht das Angebot von Yoga über Nähen für Anfänger bis hin zum offenen Lese- und Literaturkreis.

Die Vereinsmitglieder können aufatmen. Hinter ihnen liegen aufregende Monate. Denn seit Mai vergangenen Jahres sind Handwerker aus der Region in dem ehemaligen Jugendheim, später Bildungsstätte, zugange. Auf sie kam mehr Arbeit zu, als anfangs gedacht. So war beispielsweise ein komplett neues Bodenfundament nötig, da Feuchtigkeit die Bausubstanz erheblich in Mitleidenschaft gezogen hatte. Die Bau-Investitionen liegen laut Familie Gestring, den Investoren, im sechsstelligen Bereich.

Neben einem großen Mehrzweckraum, drei flexiblen Tagungsräumen und einer Küche kann der Gogelmosch-Verein auch besagtes Café sein Eigen nennen. Die Musikschule Sächsische Schweiz sorgt mit ihren Angeboten und Kursen im Gogelmosch-Haus für die musische und tänzerische Komponente.

Für Stolpen ist das Projekt eine Bereicherung. Bürgermeister Uwe Steglich (FDP) freut sich über so viel privates Engagement. „Es war schon seit dem Wegfall des Quodlibet meine persönliche Vision, dass sich im ehemaligen Jugendheim ein Zentrum für Familien- und Jugendarbeit entwickelt“, sagt er. Leider sei es der Stadt Stolpen nicht gelungen, diese Vision in Eigenregie umzusetzen. Dass sich dies nunmehr auf einem anderen Weg, durch eine private Initiative erfülle, freue ihn sehr.

Zur Unterstützung des Projekts sucht der Verein jetzt noch einige ehrenamtliche Helfer jeden Alters. „Sie könnten beispielsweise Ansprechpartner sein, ihre Erfahrungen weitergeben oder auch einfach nur da sein“, so Heike Gestring. Auch neue Vereinsmitglieder sind stets willkommen.

Eine festlich-fröhliche Eröffnung, verbunden mit einem Tag der offenen Tür, soll es am 7. Juni geben. Neugierige können dann zwischen 10 und 18 Uhr einen Blick in die neue Begegnungsstätte am Schafbergblick werfen. (SZ)

Kursprogramm und mehr Infos gibt es auf der Homepage des Vereins unter www.gogelmoschhaus.de