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Hoyerswerda

Einsteinhaus wechselt den Eigentümer

Eine Hoyerswerdaer Gesellschaft übernimmt die Immobilie vom Vorbesitzer aus Bayern.

Am 1. Juli soll der Besitz-Übergang vollzogen werden.
Am 1. Juli soll der Besitz-Übergang vollzogen werden. © Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Eines der prägendsten Bürogebäude der Hoyerswerdaer Neustadt wechselt den Eigentümer. Das Einsteinhaus ist künftig im Besitz der VAE Verwaltungs GmbH des Hoyerswerdaer Unternehmers Veit Burmeister. 

Die Gesellschaft hatte die Immobilie seit 2017 bereits für ihren bisherigen bayerischen Eigentümer verwaltet und bewirtschaftet. Die meisten Formalitäten sind erledigt. Offizieller Übergang soll zum 1. Juli sein – ein großes Schild an der Einsteinstraße weist schon auf die VAE hin. Die Buchstaben lehnen sich an die Vereinigten Arabischen Emirate an – Veit Burmeister ist nämlich Dubai-Fan. „Ich denke schon, dass ich als Eigentümer mehr Möglichkeiten habe“, sagt er. Der bisher nötige Abstimmungsbedarf habe Einiges verkompliziert.

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Die Mieter des Gebäudekomplexes seien über den bevorstehenden Wechsel bereits informiert worden. Im Einsteinhaus stehen 8 800 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung, nach Burmeisters Angaben sind 7 900 davon vermietet. Bei dem Rest handele sich sich um drei Areale:

Voriges Jahr zog die Anwaltskanzlei Döhl in einen eigenen Neubau gleich nebenan. Zudem seien im Haus A 200 Quadratmeter zu haben. Und im Haus E ist die untere Etage leergezogen worden. Ursprüngliche Idee war, dort Wohnungen mit Blick auf den Kinghaus-Park einzurichten. Das hat sich allerdings als zu aufwendig und mithin zu teuer erwiesen, sagt Veit Burmeister. 

Und: „Es gibt Anfragen von Mietinteressenten.“ Für die Investition in der Neustadt verschiebt der Unternehmer ein Vorhaben in der Altstadt. Dort wollte er gern die Brache am Bleichgässchen neben dem Mühlsteg bebauen. Allerdings haben Gespräche mit der Stadt über die nötige Zufahrt bisher zu keiner Lösung geführt.

Das Einsteinhaus war zu DDR-Zeiten der Sitz des Bau- und Montagekombinates Kohle und Energie mit DDR-weit rund 15 000 Beschäftigten. Der Volksmund nannte es „Kriwoj Rog“. Seit den 1990ern heißt es nach der Einsteinstraße.

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