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Eintracht hat jetzt eine besondere Elf

Fußballer, die den Sport in Niesky geprägt haben, kommt eine große Ehre zuteil: ihre Aufnahme in die Traditionself.

Zur Berufung in die Traditionself des SV Eintracht waren nicht alle ehemaligen Spieler anwesend. Die Traditionself besteht aus 22 Spielern, Torhütern und Trainern.
Zur Berufung in die Traditionself des SV Eintracht waren nicht alle ehemaligen Spieler anwesend. Die Traditionself besteht aus 22 Spielern, Torhütern und Trainern. © SZ/Steffen Gerhardt

Hinter jedem Namen steht ein Stück Nieskyer Sportgeschichte. 18 Fußballspieler, zwei Torhüter und zwei Trainer sind das Team der Traditionself von Eintracht Niesky. Aufgestellt wurde diese Elf anlässlich der Feierlichkeiten zu 111 Jahre Fußballverein Eintracht am Sonntag.

Vereinssprecher Andreas Löper sagt, dass es keine leichte Entscheidung war, aus der Vielzahl der Eintracht-Sportler diese „illustre Auswahl“ zu treffen. Denn beginnend in den 1950er Jahren bis zur Jahrtausendwende spannt sich der zeitliche Bogen der aktiven Laufbahnen der frisch gekürten Traditionskicker.

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Beginnend im Tor, wo mit Peter Balentin ein erfolgreicher Keeper der 1960er- und 70er Jahre steht, und Steffen Eisold, der in den 80er und 90er Jahren den Kasten hütete. Die Abwehr stellen die Spieler aus den 80er und 90er Jahren sicher. Das sind Peter Jurke, Mario Wittek und Andre Gauernack. Letzterer ist noch bei den Alten Herren aktiv. Zu diesen können sich auch Hans Mitschke und Horst Walter zählen. Sie trugen bereits in den 50er und 60er Jahren das Trikot der damaligen BSG Motor Niesky. Walter erkämpfte mit der BSG 1950 den Titel Ostsachsenmeister und spielte aktiv bis zu seinem 46. Jahr. Aus jüngster Vergangenheit ist Oliver Nitsche in die Abwehr gerückt. Sein Mitspieler Martin Hilbrich steht im Mittelfeld. Zusammen mit ebenfalls einen Ostsachsenmeister von 1950: Heinz Walter. Er war später auch als Trainer bei der BSG. Dazu kommen Dieter Polen (60er), Roland Lehmann (60er/70er), Gottfried Welsch (50er/60er) und Bert Jandik (90er). Im Sturm vertreten ist mit Günter Lange ein weiterer Ostsachsenmeister von 1950. Aber auch der mehrfache Torschützenkönig Frank Haubold (80er/90er). An ihrer Seite stehen noch Manfred Mitschke (60er/70er), Mike Meier Delius (90er) sowie Erhard Gramsch (50er) und Heinz Gramsch (60er).

Natürlich braucht so eine Elf auch Trainer. Sie haben gleich zwei: Karl-Heinz Besser. Fußballer in den 50er Jahren, danach langjähriger Trainer in Niesky. An seiner Seite Urgestein Dieter Jurke, der den Jahnsportplatz wie kein anderer kennt. Zunächst Spieler in den 1960er Jahren. Ein Jahrzehnt später Trainer der 1. Männermannschaft – und das 20 Jahre bis 1996.

Dass die Traditionself zu einem Spiel aufläuft, ist nicht vorgesehen. Ihre Aufgabe besteht darin, bedeutenden Sportlern einen Ehrenplatz im Verein zu geben.

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