merken
PLUS

Eisenbahn dampft weiter vorwärts

Cornelia und Jan Klawitter aus Wiesa freuen sich über den 5. Platz als Lieblingslokal. Das spornt zu weiteren Ideen an.

© Matthias Schumann

Von Ina Förster

Anzeige
Ihr Zuhause. Unser Thema!

Wir hören zu: bei Themen, die Ihnen wichtig sind. Wir berichten: über Geschichten, die Ihnen am Herzen liegen. Schreiben Sie uns, was Sie bewegt!

Touristen und Einheimische stellen oft die Frage nach den besten Lokalen der Oberlausitz. Ob Bar, Café oder Restaurant - die Auswahl fällt meistens schwer. Die Oberlausitz-App stellte sich deshalb abermals gemeinsam mit der Dehoga Dresden dieser Aufgabe. Bewohner und die Gäste der Oberlausitz sollten dabei entscheiden, welches für sie die besten Lokale sind. Die Abstimmung wurde ausschließlich über die mittels App-Stores gratis herunterzuladende Oberlausitz-App durchgeführt. Jeder Wähler hatte nur eine Stimme. Zum zweiten Mal dabei war auch die Wiesaer Gaststätte „Zur Eisenbahn“ um Wirtin Cornelia Klawitter. „Wir waren schon 2014 Lieblingslokal. Nun wollten wir es einfach noch einmal wissen“, sagt sie.

Die Peppwurstrolle.
Die Peppwurstrolle. © Matthias Schumann

Mit Tatarenhut und Backrippchen

Die Bewerbung endete letzte Woche mit einem fünften Platz und einer festlichen Auszeichnungsveranstaltung im Quirle-Häusel. Insgesamt hatten sich 25 Mitmacher um den Titel beworben – zwölf erhielten die Ehre samt Aushängeschild letztendlich. Auch der Laußnitzer Hof stellte sich zum wiederholten Mal der Herausforderung und landete diesmal auf Platz neun. „Die ersten Zwölf bekommen obendrein die Möglichkeit, sich kostenlos auf der Konventa-Messe Ende April in Löbau zu präsentieren“, sagt Küchenchef Jan Klawitter. Mit Sicherheit wird der 45-Jährige dort mit seinen kultigen Backrippchen an den Start gehen. Denn seine Backrippchen-Abende sind heiß begehrt in der Region. Am 4. Mai startet die Saison wieder. Erste Bestellungen und Nachfragen sind eingegangen.

„Man muss heutzutage ein Alleinstellungsmerkmal haben, damit die Kundschaft immer wieder neugierig zu einem findet“, sagt der Koch. Auch aus diesem Grund hat man die Idee des „Tataren-Hutes“ aus dem eigenen Urlaub mitgebracht. Dieser besondere Tisch-Grill faszinierte die Familie in Südtirol dermaßen, dass sie das gemütliche Gerät kurzerhand ins eigene Repertoire aufgenommen haben. „Seit letztem Jahr bieten wir den kulinarischen Spaß in unserem Kaminzimmer an. Auf dem Tischgrill können verschiedene dünn geschnittene Filetstücke aus Wels, Rind, Schwein oder Geflügel indoor zubereitet werden“, schwärmt Cornelia Klawitter. Etwas für Feinschmecker und Leute, die einen schönen Abend miteinander erleben möchten. Und damit es nicht langweilig wird in der Wies‘schen Küche, legte man kürzlich nach und kreierte die Peppwurstrolle. „Citymanagerin Anne Hasselbach hat uns angesprochen für den Rezeptwettbewerb rund um die Kamenzer und ich habe mich mal einen Abend zurückgezogen in die Küche – gemeinsam mit meinem Koch Heiko Bittner“, sagt Jan Klawitter. Das Experimentieren hat Freude bereitet und was herausgekommen ist, schmeckt sehr lecker. Davon haben sich jedenfalls schon einige Testkoster überzeugt. Vor allem den eigenen Kindern hat es super geschmeckt.

Die Kamenzer Peppwurstrolle

Die Gaststätte „Zur Eisenbahn“ beteiligt sich auch am aktuellen Rezeptwettbewerb, der in einer Preisverleihung zum Kamenzer Frühlingsfest am 25. März münden soll, bei dem es rund um die Wurst geht. Einsendeschluss ist der 12. Februar. 16 Rezepte gingen bisher bereits ein.

Die „Peppwurstrolle“ soll es künftig auch regelmäßig bei Außen-Events geben, wenn Familie Klawitter mit ihrem Backrippchen-Ofen unterwegs ist – zum Beispiel zum Einkaufssonntag am 25. März im Hof der Firma Hommel Elektrowaren an der Hoyerswerdaer Straße.

Das Rezept wird mit den anderen in einer kleinen Buchausgabe vorgestellt. Die Kamenzer Wurst wird in diesem Fall von einer Hefeteighülle ummantelt und gebacken, in der außerdem noch eine Spezialsoße sowie Röstzwiebeln stecken.

1 / 3

Im Sommer 2018 wird es übrigens wieder heiß hergehen im Hinterhof: Die Fußball-WM steht in den Startlöchern und damit das große Public Viewing in der Eisenbahn. „Vom 14. Juni bis 15. Juli gibt es bei uns abermals das volle Programm im Festzelt, Kaminzimmer und Hof!“