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Eislaufsaison endet

An der Energieverbund-Arena ist die Außenbahn geschlossen. Schlittschuhfans können aber noch bis zum 27. März in der Eishalle laufen.

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Volker Kremtz und seine Mitarbeiter haben trotz des neuerlichen Wintereinfalls viel zu tun. Die Eismeister sind mit dem Abbau der Außenbahn auf dem Sportgelände beschäftigt. Die riesigen blauen Matten müssen vom technischen Leiter der Energieverbund-Arena auf Schäden untersucht werden, denn die Saison ist zu Ende. Und es ist eine mit Rekordzahlen.

Das Eislaufen in der Energieverbund-Arena hat 94 000 Besucher angelockt. In der Wintersaison 2011/2012 waren es noch 86 000 gewesen. Seit der Eröffnung der Arena ist dies das absolute Topergebnis. „Die 95 000 wollen wir aber noch knacken“, erklärt Marketing-Manager Thomas Hesse. Bis zum 27. März wird das Eislaufen noch in der Halle möglich sein. Die Topmarke führt er vor allem auf die verbesserten Veranstaltungen zurück. „Die Halloween- und Faschingsparty, die Eisdisco, die Familiensonntage und der Walt-Disney-Tag waren volle Erfolge“, sagt Hesse. Speziell bei der Eisdisco wurde dieses Jahr extra eine Tanzfläche im Innenbereich der Eislaufbahn aufgebaut. Eine Eisbar und Liegestühle sorgten für das passende Umfeld. „Das kam super an“, so der Marketing-Manager.

Dieses Jahr ist die Saison auf der Außenbahn aber vorbei. „Zuerst werden die Matten an der Seite weggeschafft“, erklärt Volker Kremtz. Dann wird geprüft, inwieweit diese beschädigt sind. Zum Beispiel durch gestürzte Eisläufer, die mit ihren Kufen Risse in den Plastikmatten verursachten.

Aber nicht nur die Matten werden entfernt. „Auch die e Technik wird abgebaut“, so der technische Leiter. In der Sommerpause müssen dann kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten an der Technik durchgeführt werden, wie zum Beispiel an den beiden Eismaschinen. Bei dem italienischen Fabrikat „Zamboni“ läuft noch vieles mechanisch, deshalb können die Techniker noch selbst ran. „Das ist unser Trabant“, sagt der Fachmann lachend. Die neuere Maschine überprüft ein Mitarbeiter mit Laptop, weil die mit mehr Elektronik ausgestattet ist. Aber erst im Oktober müssen die beiden Maschinen wieder startklar sein, dann beginnt die neue Saison. (SZ)