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EKZ erhält jetzt neues Aussehen

Am neuen Silberberg-Center in Radeberg gehen die Arbeiten an der Fassade voran. Für Edeka gibt es ein Extra-Detail.

So wird das Einkaufszentrum in Radeberg künftig aussehen. Über zwei große Eingänge gelangen die Kunden in das Gebäude. Daneben ist Platz für einen Freisitz.
So wird das Einkaufszentrum in Radeberg künftig aussehen. Über zwei große Eingänge gelangen die Kunden in das Gebäude. Daneben ist Platz für einen Freisitz. © Defama AG

Radeberg. Die Zeit scheint knapp. Etwa drei Monate sind es bis zum angepeilten Eröffnungstermin Anfang November. Das  Einkaufszentrum EKZ in Radeberg sieht aber noch recht unfertig aus. Die Fassade ist an vielen Stellen offen, Erdreich ist zusammengeschoben, große Baufahrzeuge sind unterwegs. Die SZ hat sich bei Bauleiter Florian Tebel erkundigt, was die nächsten Schritte auf der Baustelle sind und ob der Eröffnungstermin zu halten ist.

Fassade: Acht Meter hohe Wand wird errichtet

An der Fassade wird es nach Angaben des Bauleiters in den nächsten Wochen große Veränderungen geben. „Wir haben jetzt die ersten Betonelemente für die große Klinkerwand errichtet. Sie wird ja bekanntlich auf der Haupteingangsseite am Parkplatz an das Gebäude angefügt. In etwa zwei Wochen werden wir mit den Betonelementen fertig sein. Eine Woche später, also Mitte August, kommt dann der Klinker an die acht Meter hohe Wand. Sie wird das Bild des Einkaufszentrums enorm verändern“, sagt Florian Tebel. 

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Außerdem werden die Bauleute in den nächsten Wochen die Fassade komplett neu verputzen. „Die Außenwände des EKZ waren bisher optisch durch Ziegelverblendungen unterbrochen. Sie werden verschwinden. Es wird eine durchgängige Fassade in einem grauen Ton entstehen, natürlich unterbrochen von teils großflächigen Schaufenstern und den Eingangstüren.“ Etliche davon wurden nach seinen Angaben in den vergangenen Tagen schon eingebaut. Auf der Seite an der Badstraße werden die Versorgungsrampen für die großen Mieter wie Aldi und Modeanbieter Kik erhalten bleiben. „Für den Edeka-Markt wird zusätzlich eine solche Rampe entstehen“, sagt der Bauleiter.

Innenausbau: Aufteilung für die Mieter schon erkennbar

Von Passanten eher unbemerkt gehen auch im Innern des Einkaufszentrums die Bauarbeiten voran. „Wir sind hier derzeit mit der Installation der technischen Anlagen beschäftigt. Es werden die Elektroleitungen verlegt, Heizelemente eingebaut und Lüftungsanlagen errichtet.“ Parallel dazu werden die restlichen Zwischenwände eingezogen. „Ein großer Teil steht schon. Bei vielen Mietern ist bereits jetzt erkennbar, wo sie ihre Flächen haben.“ Anschließend soll der Fußboden, der Estrich gegossen werden. „Das alles wird Stück für Stück erfolgen. Dann kommen wir dem Endzustand des Einkaufszentrums langsam näher.“

Parkplätze: Eingänge werden jetzt verlegt

Auch um das Gebäude herum wird sich das Bild verändern. „Wir verlegen demnächst die Zugänge von den Parkplätzen genau in Höhe der neuen Center-Eingänge. Sie rücken ja durch die veränderte Innengestaltung zusammen. Entsprechend werden auch die Rampen zu den Parkplätzen angepasst.“ Außerdem werden sie nicht mehr so steil ausfallen. Die Stellflächen selber sollen etwas größer werden, sich mehr nach den Maßen heutiger Autos richten. Die beiden Zufahrten aus Richtung der Aral-Tankstelle und von den Autohäusern her bleiben erhalten.

Zeitplan: Bisher keine großen Überraschungen erlebt

Bauleiter Florian Tebel ist, was den Zeitplan angeht, sehr zuversichtlich. „Wir werden den Eröffnungstermin halten. Wir liegen genau im Plan“, sagt er. Bisher habe es wie sonst oft auf Großbaustellen keine Überraschungen gegeben. „In den Bestandsplänen war einiges anders eingezeichnet, als wir es hier vorgefunden haben. Aber das waren Kleinigkeiten, die nicht zu Verzögerungen geführt haben.“ Selbst Corona konnte den Zeitplan nicht durcheinanderwirbeln. Am Donnerstag, 12. November 2020, soll die Eröffnung unter dem Namen Silberberg-Center stattfinden.

Bereits mehrere Wochen vor dem Termin können die Mieter ihre Inneneinrichtungen installieren und dann die Waren einräumen. Unter anderen werden neben dem Discounter Aldi und Edeka-Scheller ein Kik-Modegeschäft, eine Filiale des Drogerie-Marktes DM, das Modegeschäft Ernstings Family, sowie der Biomarkt BioWelt, das beliebte Centerbistro, ein Uhren und Schmuck-Geschäft, Friseur, Reisebüro sowie Blumenladen einziehen. Auch bei den Kosten bleibt das Projekt laut Bauleiter im Rahmen. „Nach jetzigem Stand werden wir das schaffen.“ Insgesamt investiert die Eigentümerfirma die Defama Deutsche Fachmarkt AG mehr als neun Millionen Euro in den Umbau des EKZ.

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