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Elektromobil zum Ausprobieren

Ingenieure der Region haben vor fast 20 Jahren einen Elektro-Trabi entwickelt. Jetzt schauen sie sich ein modernes Exemplar an.

Von Heike Sabel

Viel wird über Elektromobile geredet. Aber wer hat schon mal eines aus der Nähe gesehen oder ist es sogar gefahren? Zumindest genauer anschauen kann man sich eines am Donnerstag in Berggießhübel. Die Pirnaer Bezirksgruppe des Vereins Deutscher Ingenieure hatte 1994 mit dem Solar- und Hybridmobilverein Pirna und dem Dresdner Alf Reinhard einen elektrisch betrieben Trabant entwickelt. Nun haben sich die Pirnaer Ingenieure ein modernes Fahrzeug organisiert. Es wird ein BMW i3 vorgestellt, kündigt Günter Krauße an. „Dieses Fahrzeug ist nach den neuesten Erkenntnissen konstruiert.“ Interessierte sind eingeladen, sich damit vertraut zu machen. Das Auto steht von 16.30 bis 17 Uhr vor dem Eingang zum Marie-Louise-Stolln in Berggießhübel. Hier findet anschließend auch die Fachtagung zum Thema Elektromobilität statt. Dazu wird es unter anderem einen Vortrag zum Elektromobilitäts-Programm der Bundesregierung geben.

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Auch der Fahrer des letzten der drei Versuchstrabis, Alf Reinhard aus Dresden, wird nach Berggießhübel. Aber ohne Trabant, denn so viel Zeit hat der Dresdner nicht. Er nutzt seinen Elektro-Trabi vor allem für die Fahrten zwischen Weixdorf und dem Dresdner Zentrum als Zubringer zur Straßenbahn. Immerhin um die 10 000 Kilometer im Jahr fährt der Trabel, wie ihn Reinhard an Trabant und elektrisch nennt, im Jahr. „Im Prinzip ist das, was wir damals in den Trabi bauten, das Gleiche wie bei BMW heute, nur eben technisch weiterentwickelt“, sagt Günter Krauße. Er ist nach wie vor begeistert – von der Erfindung vor fast 20 Jahren und von dem Entdeckergeist der Ingenieure. Zu jeder Zeit.

www.trabel-dresden.de