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Darum hält der Schulbus wieder in Königshufen

Kinder aus dem Görlitzer Norden hatten Probleme, ihre Schulen rechtzeitig zu erreichen. Schuld war der neue Fahrplan. Das ließ einen Vater nicht ruhen.

Symbolbild: Ein Schulbus der NVG kommt mit Schülern aus Horka an der Mittelschule Rothenburg an. © SZ-Archiv/Steffen Gerhardt

Eine böse Überraschung hielt der Fahrplanwechsel im Dezember für jene Kinder aus Ludwigsdorf und Zodel bereit, die in einer der Schulen im Görlitzer Stadtteil Königshufen lernen. Immerhin sind das rund 20 Kinder. Hielt bislang der erste Bus der Linie 140, die Rothenburg und Görlitz verbindet, auf seiner Fahrt am Morgen zum Görlitzer Busbahnhof in Königshufen, so entfiel dieser Halt nun. Als Alternative empfahl der Landkreis den Eltern einen Umstieg in die Görlitzer Straßenbahn an der Jägerkaserne. Eine Alternative, die keine wirkliche ist. Nicht nur, dass die Schulfahrt durch den Wegfall des Halts in Königshufen 20 Minuten länger dauerte und sich an der Jägerkaserne auch keine Unterstellmöglichkeit fürs Warten bei Schnee und Regen befindet. Vor allem aber kamen die Kinder zu spät, falls es an ihrer Schule eine nullte Stunde gibt, wie zum Beispiel an der Scultetus-Oberschule. Noch unbegreiflicher wird alles, weil nach der Fahrplanänderung zwei Busse auf den Linien 139 und 140 praktisch parallel vom Kreisnorden nach Görlitz fuhren.

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