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Wegen Corona: Eltern kritisieren Heimunterricht

Das Pensum für die Schüler sei zu hoch, sagen die Eltern. Das Kultusministerium ermahnt die Lehrer zu Augenmaß und Fingerspitzengefühl.

Von Andrea Schawe
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Die Eltern können die Kinder beim Lernen zu Hause unterstützen, doch die Lehrer nicht ersetzen. Gerade kleineren Kindern fällt der Unterricht in Eigenverantwortung allerdings schwer.
Die Eltern können die Kinder beim Lernen zu Hause unterstützen, doch die Lehrer nicht ersetzen. Gerade kleineren Kindern fällt der Unterricht in Eigenverantwortung allerdings schwer. © www.imago-images.de

Die Schule ist geschlossen, doch der Unterricht findet weiter statt - nach knapp zwei Wochen Heimunterricht schlagen die Eltern Alarm. „Wir sehen mit großer Sorge, dass eine Vielzahl der Eltern davon berichtet, wie zum Teil völlig unkoordiniert die Schüler mit analogen oder digitalen Aufgabenzetteln überhäuft werden“, schreiben die Vorsitzenden der Kreiselternräte Dresden, Görlitz und Bautzen in einem offenen Brief an die Schulbehörde und das Kultusministerium. Das Pensum für die Schüler sei zu hoch, die Ansprüche der Schulen zu unterschiedlich, viele Lehrer würden nicht auf Rückfragen reagieren, heißt es. Außerdem sei die Lernplattform des Freistaats zeitweise nicht erreichbar.

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