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Eman(n)zipation!

über Männer in „Frauenberufen“

Alexander Kempf

Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich. Dieser Satz stammt vom großen deutschen Philosophen Herbert Grönemeyer. Ergo sollte es doch eigentlich auch in jedem Hort oder in jeder Kindertagesstätte Männer geben. Zumindest einen, oder? Quasi den Quoten-Mann. Doch männliche Erzieher sind eine absolute Ausnahme.

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Die beiden Erzieher in See kümmern sich herzlich wenig um Traditionen oder Klischees, sondern um Kinder. Das verdient Respekt. Leider sind die Verdienstmöglichkeiten für Erzieher nicht so attraktiv wie in anderen Berufsfeldern. Dabei werden doch bereits im Kindesalter die Weichen für ein ganzes Leben gestellt. Früh entscheidet sich, wie neugierig jemand in die Welt aufbricht.

Ein männlicher Blick auf das Leben kann nicht schaden. Denn: Männer sind furchtbar schlau. Auch diese Erkenntnis stammt aus Herbert Grönemeyers musikalischem Manifest „Männer“. Vor allen Dingen gehen die Herren aber Probleme mitunter anders an. Oder um mit Grönemeyer zu sprechen: „Männer haben’s schwer, nehmen’s leicht.“ Und genau diese Perspektive ist für Kinder wichtig.

Höchste Zeit also für eine echte Eman(n)zipation. Wenn es in einer Armee Soldatinnen gibt, sollte doch auch in Kindergärten Platz für Männer sein. „Frauenberufe“? „Männerberufe?“ Mann, sind das überholte Begriffe!