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Emmerlich erklärt Dresden

Sänger Rainhard Fendrich drehte mit seinem Kumpel Gunther Emmerlich eine Runde um den Zwingerund die Semperoper.

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Von Nadja Laske

Lange hatten sie sich nicht gesehen. Da war die Freude ganz besonders groß, endlich mal wieder ein paar Stunden miteinander verbringen zu können – Rainhard Fendrich nutzte seine Reise nach Dresden zum Konzert am Donnerstagabend im Alten Schlachthof, um seinen langjährigen Freund Gunther Emmerlich zu treffen.

Der Sänger und Entertainer zeigte Fendrich die schönsten Ecken von Dresden. Gemeinsam bummelten sie durch die Altstadt, spazierten durch den Zwinger und sahen sich die Semperoper von außen und von innen an.

Kennengelernt haben sich die Künstler schon vor 17 Jahren. Gunther Emmerlich hatte von 1987 bis 1990 die Fernsehsendung „Showkolade“ moderiert und ging später damit auf Tour. In der ersten Live-Show in Zwickau war Rainhard Fendrich zu Gast. Die beiden Männer verstanden sich bestens und ließen den Abend bei einem guten Wein ausklingen.

Seitdem ist der Kontakt nie ganz abgerissen. Wenn es der Terminkalender und Tourplan zuließ, trafen sie sich irgendwo. Auch dieses Mal gab es viel zu erzählen, und Rainhard Fendrich staunte nicht schlecht über Dresden. „Ich kann mich noch an die kaputte Stadt nach dem Krieg erinnern. Diese Spuren sind nicht mehr zu sehen. Dresden ist wieder wunderschön“, schwärmte er.

Am Abend waren Gunther Emmerlich und seine Frau Anne-Kathrein natürlich Gast in Fendrichs Konzert. Das wollte sich auch die Sängerin der Operette, Ingeborg Schöpf, nicht entgehen lassen. Sie wiederum kennt die Sänger von den Seefestspielen in Mörbisch, wo sie vor Jahren mit Emmerlich und auch mit Rainhard Fendrich gemeinsam auf der Bühne stand.