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Sebnitz

Was wird aus dem Ex-Erholungsheim?

Um die Endlerkuppe in Sebnitz-Ottendorf gab es Gerüchte. Jetzt kommen von dem Eigentümer einige Informationen.

Die Endlerkuppe in Ottendorf. Für das Objekt wurde jetzt eine Studie angefertigt.
Die Endlerkuppe in Ottendorf. Für das Objekt wurde jetzt eine Studie angefertigt. © Daniel Schäfer

Der Dresdener Architekt Kurt Bärbig hat in der Sächsischen Schweiz seine Spuren hinterlassen. Nach seinen Plänen wurde auf der Endlerkuppe in Ottendorf bei Sebnitz  ein in der Vergangenheit bis in die Gegenwart umstrittenes Gebäude-Ensemble errichtet. Seit der Wende thront es in mehr oder weniger schlechtem Zustand über der Sächsischen Schweiz auf der Anhöhe namens Endlerkuppe. Zumindest gesichert wurde das Objekt, um Unbefugten den Zutritt zu verwehren. Einsturzgefahr. 

Einst und heute ranken sich zahlreiche Gerüchte um den 1928/29 als Jugenderholungsheim errichteten Gebäudekomplex. Was soll daraus werden? Wem gehört er aktuell? Wie ist der Zustand? 

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Experten der RKA-Architektengruppe in Dresden haben im Auftrag des Eigentümers, Vladimir Usoltsev und seiner  The Forest Dream Hotels GmbH Berlin, eine Betriebsdokumentation für die Endlerkuppe angefertigt. Seit 15 Jahren erarbeiten sie  das Spektrum von der kompetenten Ersteinschätzung bis zu umfangreichen und strukturierten Erfassungen: Fotodokumentationen und detaillierte Aufmaße. Deshalb waren sie mehrmals in Ottendorf, um zum einen so viel wie möglich von der Geschichte des Hauses zu erfahren und zum anderen, um sich auf die Spuren des Architekten Kurt Bärbig zu begeben. 

Am 27. März findet nun ein Kurt- Bärbig-Tag statt, der auch noch nicht abgesagt wurde. Die Architekten werden unter anderem den Gebäudekomplex auf der Endlerkuppe besuchen und ihre Studie vorstellen. 

Ottendorfs Ortsvorsteher Dominique Weidensdörfer weist darauf hin, dass die Veranstaltung an der Endlerkuppe öffentlich ist. Schließlich gibt es in Ottendorf auch großes Interesse daran, zu erfahren, was aus dem Areal werden soll. Ob es an diesem Tag eine Antwort darauf geben wird? Auf jeden Fall können die Architekten sicherlich Interessantes aus ihren Expertisen berichten. 

Sie werden am 27. März gegen 14.30 Uhr die Endlerkuppe besichtigen. Interessierte sind eingeladen. Für die Ottendorfer jedenfalls ein Zeichen dafür, dass sich doch noch etwas bewegt in Sachen Endlerkuppe. Zumindest ist sie nicht ganz vergessen.

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