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Endlich Ersatz für DDR-Feuerwehrhäuschen

In drei Orten im Kreis Meißen kann gebaut werden. Das Land zeigt sich spendabel. Das war nicht immer so.

Die Feuerwehrautos und die Kameraden der Wehren im Kreis Meißen sollen nach und nach alle in modernen Gebäuden unterkommen.
Die Feuerwehrautos und die Kameraden der Wehren im Kreis Meißen sollen nach und nach alle in modernen Gebäuden unterkommen. © Boris Roessler/dpa

Meißen. Die Zahl der in die Jahre gekommenen Feuerwehrhäuschen im Landkreis Meißen, zumeist gebaut in der DDR, hat sich seit der Verwaltungsreform 2008 weiter reduziert. Da es sich jedoch um große Investitionen mit einem jeweils hohen Eigenanteil der Städte und Gemeinden handelt, haben sich noch nicht alle Neubaupläne erfüllt. 

In diesen Tagen hat Landrat Arndt Steinbach (CDU) nach Angaben seiner Behörde weitere Zuwendungsbescheide für den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern in Radebeul-Ost, Moritzburg und den Anbau eines Stellplatzes sowie Räume für die freiwillige Feuerwehr Nünchritz unterschrieben. „Das Geld kommt vom Freistaat aus dem Finanzbereich Förderung Feuerwehrwesen. Es freut mich sehr, dass mit  Ministerpräsident Michael Kretschmer ein Politiker an der Spitze der Landesregierung steht, auf dessen Wort wir uns verlassen können.“ Damit erinnert sich der Kreischef wohl auch an Zeiten, als Sachsen die Kassen für mehr Investitionen in das Feuerwehrwesen fest verschlossen hielt. Die Zukunft ist seit zwei Jahren für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren berechenbar. 

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So freuen sich Bürgermeister wie Stadt- und Gemeinderäte über die Förderung aus Dresden. Moritzburg erhält 1, 2 Millionen Euro für den Neubau auf der Kötzschenbrodaer Straße 1B, an dem sich die Gemeinde mit über vier Millionen Euro beteiligt. Die Stadt Radebeul kann ebenfalls 1,2 Millionen aus Dresden für die geplante Baustelle auf der Schildenstraße in Ost einsetzen. Auch hier liegt der Eigenanteil bei 4,1 Millionen Euro. Die Mittel verteilen sich jeweils auf zwei Jahre. Und die Gemeinde Nünchritz ist mit knapp 99.000 Euro dabei, ihr Eigenanteil für den Anbau beträgt rund 132.000 Euro. Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Feuerwehrwesens aus dem Jahr 2012, geändert am 9. Januar 2020. (SZ)

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