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Endlich geht es los

Für die Skeletonpiloten geht das Warten zu Ende. Vom 24. bis 27.Oktober werden bei den Qualifikationsrennen im Altenberger Kohlgrund sowie danach in Winterberg und Königssee die Fahrkarten für die Weltcupteilnahme vergeben.

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Für die Skeletonpiloten geht das Warten zu Ende. Vom 24. bis 27.Oktober werden bei den Qualifikationsrennen im Altenberger Kohlgrund sowie danach in Winterberg und Königssee die Fahrkarten für die Weltcupteilnahme vergeben. SZ sprach mit Diana Sartor vom SSV Altenberg.

Wie haben Sie sich auf die bevorstehende Wettkampfsaison vorbereitet?

Das Training verlief planmäßig, ohne verletzungsbedingte Ausfälle. Der Schwerpunkt wurde auf die Verbesserung der Schnelligkeit beim Start gelegt. Bekanntlich liegen dort meine Reserven.

Wurde also der Tainingsumfang vergrößert?

Nein. Intensiver und systematischer gestaltete mein Trainer Dirk Grundmann die jeweiligen Trainingseinheiten. Er tüftelt stets neue Sachen aus. Diesmal waren es spezielle Sprungübungen, die dem Körper neue Reize setzten. Nun wird sich im Eiskanal zeigen, ob das Früchte trägt, was wir im Sommer probiert haben.

Wie beurteilen Sie Ihren derzeitigen Fitnesszustand?

Bei den kürzlichen Athletiktests erreichte ich die besten Werte, die jemals bei mir registriert wurden. Das muss ich auf dem Eis umsetzen. Denn nur das zählt. Ich bin jedoch optimistisch.

Gibt es Veränderungen beim Material?

Wir haben etwas Neues gemacht. Mal sehen, ob es einen Schritt nach vorn bedeutet. Das werde ich bei den ersten Fahrten feststellen.

Welche Saisonziele steuern Sie an?

Zunächst muss ich die bevorstehenden drei Selektionsrennen in Altenberg, Winterberg und Königssee erfolgreich überstehen und den Sprung in die Weltcup-Mannschaft schaffen. Saisonhöhepunkte sind das Weltcup-Rennen am 15. Februar in Altenberg. Dabei wird gleichzeitig der Europameister-Titel vergeben. Außerdem peile ich bei der Weltmeisterschaft in Königssee einen Platz auf dem Siegerpodest an.

Mit der Sparkasse Elbtal-Westlausitz haben Sie einen neuen Sponsor. Wie kam es dazu?

Ich schätze das vor allem als Würdigung meiner bisher gezeigten Leistungen und möchte mich herzlich bedanken. Das bedeutet für mich eine große Hilfe, denn die ständigen Ausgaben sind erheblich. Jedoch ändert sich nichts in meiner engen Partnerschaft mit der Rehaklinik Raupennest in Altenberg. Nur durch deren großzügige Unterstützung und mein Arbeitsverhältnis mit der Klinik ist das tägliche Training überhaupt erst möglich.

Gespräch: Arnd Lochmann