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Endlich neue Straßenlaternen für Steina

Nach über zwei Jahren konnte Hartha für die neue Beleuchtung in dem Ortsteil Fördermittel erhalten. Anfang Mai soll es losgehen.

Die Straßenbeleuchtung im Harthaer Ortsteil soll nach mehrjährigem Kampf endlich erneuert werden.
Die Straßenbeleuchtung im Harthaer Ortsteil soll nach mehrjährigem Kampf endlich erneuert werden. © Archiv/André Braun

Hartha. Das lange Hoffen auf eine Straßenbeleuchtung im Harthaer Ortsteil Steina hat zumindest teilweise ein Ende. Die Stadträte stimmten in ihrer Sitzung einstimmig der Vergabe von Leistungen zu, die den ersten Bauabschnitt der Dorfstraße im Unterdorf mit einer Straßenbeleuchtung versorgen sollen. Der Weg dorthin war lang.

Die Stadt hatte bereits in den vergangenen Jahren für das Vorhaben Mittel beim Fördermittelgeber Sachsenkreuz Plus beantragt. Das wurde mehrfach abgelehnt – zur Verärgerung von Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). „Wir geben nicht auf und stellen einen erneuten Antrag“, sagte er noch 2017 gegenüber den ehemaligen Stadträten. Nun, mit dem Umbau von Freileitungen in die Erde, habe sich die Stadt entschieden, auch die Straßenbeleuchtungen zeitgleich zu erneuern.

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Die Projektplaner schätzten die Summe für Tiefbaumaßnahmen samt Straßenbeleuchtung auf knapp 157.000 Euro. Die Firma Schneider aus Geringswalde erhielt letztendlich den Zuschlag für etwa 142.200 Euro. „Das sind gut 14.000 Euro weniger als ursprünglich veranschlagt“, erklärte Ronald Kunze.

Wie Stadtrat Wolfgang Fichtner (Freie Wähler) sagte, käme nun nach mehr als zwei Jahren Kampf für neue Straßenbeleuchtung endlich Bewegung in die Sache. Die Diskussion sei vor allem den langjährigen Mitgliedern des Rates bekannt. „Die Problematik liegt nicht zuletzt an der Lage des Dorfes. Da die Ortschaft weniger zentriert ist, sondern sich entlang der Dorfstraße in die Länge zieht“, erklärte Fichtner.

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Letztendlich sei das Ergebnis eine Teillösung. Auch im Oberdorf sollen, wenn es nach Bauamtsleiter Ronald Fischer und Bürgermeister Ronald Kunze geht, Beleuchtungen installiert werden. Aufgrund des finanziellen Aufwandes müsse die Stadt jedoch in Schritten handeln. „Da es für solche Vorhaben kaum Fördermittel gibt, ist daher auch die Finanzierung nicht einfach“, sagte Fischer. „Der Ausbau im Unterdorf wird jedoch mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm unterstützt.“ 

Der erste Bauabschnitt soll bereits Anfang Mai 2020 in Steina starten.

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