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Endlich Reparatur am Abzweig Mahlitzsch

Seit Jahren wies eine Bake an der Staatsstraße 34 am Abzweig Mahlitzsch darauf hin, dass dort etwas im Argen liegt.

Die Zahl der Warnbaken an der S 34 unweit des Schweizer Hauses zwischen Döbeln und Niederstriegis hatte sich kurzzeitig vervielfacht. Jetzt sind die Schäden am Durchlass beseitigt. Die Absperrungen verschwinden.
Die Zahl der Warnbaken an der S 34 unweit des Schweizer Hauses zwischen Döbeln und Niederstriegis hatte sich kurzzeitig vervielfacht. Jetzt sind die Schäden am Durchlass beseitigt. Die Absperrungen verschwinden. © SZ-Archiv / Norbert Millauer

Roßwein. Bei der nächsten Ortsteilbegehung werden Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) und Mitarbeiter der Verwaltung nicht mehr kopfschüttelnd an der Bake vorübergehen, die seit Jahren an der S 34 unmittelbar dort stand, wo nach dem Schweizer Haus der Fußweg in Richtung Niederstriegis beginnt. Dieser Abschnitt der Staatsstraße war kaum saniert, der Fußweg daneben angelegt worden, als am Standort der Bake die Schäden an einem Durchlass aufgetreten sind. Diese hatten unter anderem zur Folge, dass der Gehweg ein wenig weggesackt war.

Dieses alles hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) in den vergangenen Tagen reparieren lassen. Die abschließenden Arbeiten standen laut Lasuv-Sprecherin Isabel Pfeiffer an diesem Donnerstag an. Dabei ging es darum, den sanierten Bereich mit einer Zementemulsion zu verpressen. Dafür waren auch nochmals Verkehrseinschränkungen nötig, musste am Abzweig Hermsdorfer Straße eine Ampel aktiviert werden.

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Die war schon für die vorherigen Arbeiten notwendig. Wie die Behörde mitteilt, lagen die Probleme am Natursteingewölbe des Durchlasses. Dort waren zwei Schadstelle entstanden – einen Quadratmeter groß und bis zu 75 Zentimeter tief. „Die Fehlstellen wurden mit Natursteinen ausgesetzt und mit Mörtel hinterfüllt, sodass die Gewölbewirkung wieder hergestellt wurde“, erklärt Isabel Pfeiffer. 

Zusätzlich seien in das instandgesetzte Mauerwerk Verpressschläuche und Packer eingesetzt worden. „Die durch die Ausbrüche verursachte Absenkung der Oberfläche des Gehweges wurde ebenfalls beseitigt“, so die Lasuv-Sprecherin. Dazu haben die Bauarbeiter den Bereich bis zu einen Meter tief aufgenommen, mit Frostschutz verfüllt, verdichtet und neu gepflastert.

Weshalb es mehrere Jahre gedauert hat, bis der kaputte Durchlass samt Fußweg instandgesetzt werden konnten, erklärt Isabel Pfeiffer folgendermaßen: „Die Arbeiten sind kleinteilig und mussten gebündelt werden.“Größere Probleme als an dieser Stelle gibt es ein Stück nach dem Bahnübergang Ullrichsberg in Richtung der Gaststätte „Grüne Aue“. Dort ist ein rund 100 Meter langer Abschnitt derselben Staatsstraße desolat, die Fahrbahn eingeengt. 

Seit Sommer 2018 muss der Gegenverkehr aufeinander Rücksicht nehmen. Auch dort geht es um einen Durchlass mit Natursteingewölbe. Letzteres sei nicht mehr standsicher, antwortete das Lasuv bei einer Anfrage von Sächsische.de zu Jahresbeginn. Eine Instandsetzung werde vorbereitet. Das sei aufwendig. Die Behörde rechnet nicht damit, dass die Reparaturen noch 2020 starten können.

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