merken
PLUS

Döbeln

Endspurt auf der Sonnenstraße

Die Folgen des Unwetters von Mitte August sind beseitigt. Ganz ohne Komplikationen ging es allerdings nicht.

Andreas Zoll (links) und Sebastian Hanck bauen an der Sonnenstraße einen Straßeneinlauf ein.
Andreas Zoll (links) und Sebastian Hanck bauen an der Sonnenstraße einen Straßeneinlauf ein. © Lars Halbauer

Hartha. Die Anwohner der Sonnenstraße und die Mitarbeiter der anliegenden Firmen müssen schon bald keine Umleitung mehr fahren. „Am Mittwoch soll der Bereich zwischen Heinrich-Heine- und Franz-Mehring-Straße asphaltiert werden“, sagte Enrico Häuptner, Geschäftsführer der STI Bau aus Ziegra.

Häuptner hatte gehofft, die Arbeiten schon Ende der vergangenen Woche abschließen zu können (wir berichteten). Jedoch gab es ein weiteres Hindernis zu überwinden. „Der Schacht, an den das neue Rohr angebunden werden muss, ist auch noch kaputt gegangen. Er musste ebenfalls ersetzt werden“, sagte Reiner Müller, Technischer Leiter des Abwasserzweckverbandes (AZV) Untere Zschopau, der die Arbeiten in Auftrag gegeben hat.

Die Stadt Apotheken Dresden sind für Sie da
Die Stadt Apotheken Dresden sind für Sie da

Die Stadt Apotheken Dresden unterstützen Sie bei einer gesunden Lebensweise und stehen Ihnen sowohl mit präventiven als auch mit therapeutischen Maßnahmen, Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten zur Seite.

Am Montag haben die Mitarbeiter der Firma STI Bau noch zwei Straßeneinläufe eingebaut und den alten Asphalt beseitigt. „Am Dienstag erfolgt die Vorbereitung für die Asphaltierung, die durch eine andere Firma übernommen wird“, sagte Enrico Häuptner.

Während des Unwetters am 18. August hatte sich auf der Sonnenstraße ein großes Loch aufgetan. Ein Mann hatte dies bemerkt und ein Warndreieck aufgestellt. Später wurde dieser Straßenabschnitt gesperrt. Der Verkehr wurde über die Franz-Mehring- und die August-Bebel-Straße umgeleitet.

Der Abwasserkanal war einige Meter hinter dem Loch zusammengebrochen, wie nach einer Kamerabefahrung festgestellt wurde. Das Rohr war 60 bis 70 Jahre alt. Ob die Ursache für den Einbruch eine Ermüdungserscheinung des Materials oder das Unwetter schuld war, ließ sich nicht ermitteln. (DA/rt/mgr)

Mehr zum Thema Döbeln