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Milde Strafen für Dresdner Hausbesetzer

Im Prozess gegen Besetzer der Putzi-Villen an der Königsbrücker Straßen zeigt der Richter durchaus auch Verständnis für die Angeklagten .

Von Alexander Schneider
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Polizisten im Januar vor dem besetzten Grundstück an der Königsbrücker Straße. Jetzt standen die ersten Besetzer vor Gericht.
Polizisten im Januar vor dem besetzten Grundstück an der Königsbrücker Straße. Jetzt standen die ersten Besetzer vor Gericht. © dpa-Zentralbild

Vor vier Monaten beherrschten sie die Schlagzeilen. Mehrere Dutzend junge Menschen hatten zwei von drei leerstehende Stadtvillen in der Königsbrücker Straße bezogen und sich dort häuslich eingerichtet. Die sogenannten Putzi-Villen gehören zum Unternehmen Dental-Kosmetik Dresden, das gleich nebenan seit Jahrzehnten Zahnpasta produziert. Eines der Ziele hatten die Besetzer erreicht, indem sie auf den Leerstand schmucker Anwesen hinwiesen, Wohnungsnot kritisierten und das Fehlen sozialer Freiräume anprangerten. Das Ganze wortgewaltig und im Ton nicht gerade zurückhaltend: „Wir besetzen Dresden“ nennt sich die Initiative.

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