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Engagement ist immer gefragt

Nicht nur Kultur und Kunst bereichern das Bild einer Stadt. Es sind gerade die kleinen Kneipen, die einer Stadt ein spezielles Flair verpassen. So fanden sich kürzlich erst Vertreter der Zittauer Gastronomie an einem Tisch zusammen.

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Von Kristin Kuhne

Nicht nur Kultur und Kunst bereichern das Bild einer Stadt. Es sind gerade die kleinen Kneipen, die einer Stadt ein spezielles Flair verpassen.

So fanden sich kürzlich erst Vertreter der Zittauer Gastronomie an einem Tisch zusammen. Eingeladen hatte der Zimu e. V., ein Verein, der sich zum Ziel gemacht hat, die Zittauer Kulturlandschaft zu bereichern. Neben Gastwirten und Geschäftsleuten gehören auch Studenten und Mitarbeiter der Hochschule zu denjenigen, die, statt sich über eine öde Kulturlandschaft zu beschweren, lieber mit anpacken um etwas zu verändern. Anlass der Einladung war die anstehende 6. Zittauer Musiknacht, die für den 3. Mai geplant ist. Insgesamt 13 Vertreter von Restaurants, Kneipen und Cafés kamen der Einladung nach und saßen – wohl zum ersten Mal in dieser Konstellation – zusammen. Fragen wurden gestellt, beantwortet und diskutiert. Und die „alten Hasen“ erklärten den „Neulingen“ alles Nötige zum Ablauf dieser Veranstaltung. Von Konkurrenz keine Spur, da ja eigentlich alle am selben Strang ziehen. Einmal Eintritt zahlen und dann die ganze Nacht lang durch die Kneipen tingeln, in denen Livemusik verschiedenster Art und für alle Geschmäcker angeboten wird. Das ist das einfache Prinzip der Musiknacht. So kann man schon mal einen Abend zubringen.

Wenn man zurückblickt auf die letzten Veranstaltungen dieser Art, muss man ohne es zu beschönigen feststellen, dass alle Seiten ihren Spaß an der Sache hatten; egal ob vor oder hinter dem Tresen. Denn es heißt ja nicht umsonst: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder...“