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Enso investiert in den Breitbandausbau

Der Versorger Enso investiert in Netze und bereitet sich auf die Betreibung eines Ortsnetzes vor.

Das Unternehmen Enso Investiert auch in diesem Jahr ins Breitbandnetz, um Haushalte mit Schnellem Internet zu versorgen.
Das Unternehmen Enso Investiert auch in diesem Jahr ins Breitbandnetz, um Haushalte mit Schnellem Internet zu versorgen. © Karl-Ludwig Oberthür

In der Corona-Krise haben viele Menschen von zu Hause aus gearbeitet. Das hat auch der Energie- und Gasversorgers Enso gespürt, der auch Breitbandnetze betreibt. "Die Netzauslastung in den Enso-Telekommunikations-Netzen lag in dieser Zeit um rund 40 Prozent höher", sagt sagt Enso-Sprecher Stephan Hönigschmid. Trotz der erhöhten Nutzung sei Auslastungsgrenze aber nicht erreicht worden. "Die Netze waren vollständig verfügbar und leistungsfähig", so Hönigschmid.

Die Enso ist seit 2015 auch als Breitbandversorger aktiv. Seither hat das Unternehmen über 50.000 Haushalte in Ostsachsen ans schnelle Internet angeschlossen. Es treibt den Ausbau des Netzes weiter voran. Allein in diesem Jahr investiert das Unternehmen über 47 Millionen Euro, um die digitale Infrastruktur in Ostsachsen zu erweitern.

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Die Enso ist in vier Kommunen des Landkreises aktiv. In Altenberg wird derzeit ein Breitbandnetz errichtet. "Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein", so Hönigschmid. Ab August werden weitere Kunden im Kabelnetz Internet-Produkte buchen können, schnelles Surfen soll ab Anfang 2021 möglich sein.

Auch in Heidenau ist die Enso im Breitbandausbau involviert. Hier hat das Unternehmen den Zuschlag für den geförderten Ausbau der sogenannten weißen Flecken bekommen. Bis Ende 2020 werden rund 100 Adressen mit Glasfaser erschlossen. Ein Großteil der Bauaufträge für die sechs Abschnitte wurde bereits ausgelöst. "Erste Arbeiten sind bereits im Gange", so Hönigschmid. Erst kürzlich hat Enso die Schule in Großsedlitz als eine von fünf Schulen angeschlossen.

Viele Kesselsdorfer am Enso-TK-Netz

Etwas anders läuft der Breitbandausbau in Dorfhain. Die Gemeinde hat sich Hönigschmid zufolge für das sogenannte Betreibermodell entschieden. Das heißt, die Gemeinde errichtet mit Fördermitteln ein Glasfasernetz und verpachtet dieses Netz an ein Telekommunikationsunternehmen. In der der Ausschreibung für den Betrieb dieses Netzes ging die Enso als Sieger hervor. Nach Aussage der Gemeinde laufen die Arbeiten planmäßig. Das Glasfasernetz wird von der Enso mit Technik ergänzt, damit die Kunden hochwertige Breitbandprodukte über die Enso beziehen können. "Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres wird es soweit sein", so Hönigschmid.

Auch in Wilsdruff ist die Enso als Breitbandanbieter aktiv. Hier hat sie reichlich 1.600 Kunden. "In Kesselsdorf ist mehr als jeder zweite Haushalt Enso-Internetkunde", so Hönigschmid. Investitionen sind in Wilsdruff derzeit nicht geplant.

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