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Entscheidung zu Hallengebühren vertagt

Die Pläne der Verwaltung, den Sportvereinen höhere Gebühren für die Nutzung städtischer Sporthallen in Rechnung zu stellen, kommen nicht auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung am 30. April....

Die Pläne der Verwaltung, den Sportvereinen höhere Gebühren für die Nutzung städtischer Sporthallen in Rechnung zu stellen, kommen nicht auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung am 30. April. Das kündigte OB Olaf Raschke (parteilos) am Mittwochabend vor den Stadträten im Verwaltungsausschuss an.

Die Stadtverwaltung wolle zunächst mit den betroffenen Sportvereinen sprechen, so Olaf Raschke. Das Rathaus werde Vertreter der Vereine Anfang Mai zu einer Informationsveranstaltung einladen. Dabei sollen Einzelheiten und Hintergründe der geplanten höheren Nutzungsgebühren dargelegt werden und die Vereine ihre Einwände vortragen. Danach werde sich der Verwaltungsausschuss erneut mit der Beschlussvorlage befassen und entscheiden, ob die neue Nutzungs- und Entgeltverordnung für die Meißener Turnhallen Anfang Juni im Stadtrat behandelt und entschieden wird.

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Kaum sind die ersten Meter zurückgelegt, ertönt lautstark diese Frage. Denn so schön das Wandern ist, ohne Picknick ist der Spaß nur halb so groß.

Wie die SZ in dieser Woche berichtet hatte, will die Stadtverwaltung die Nutzungsgebühren für die Sporthallen erhöhen, um die Vereine an steigenden Kosten für Energie und Unterhaltung zu beteiligen. In einigen Fällen drohen Preiserhöhungen um bis das Dreifache. Das kann aus den Beiträgen der Mitglieder nicht finanziert werden, so die Vereine. (SZ/da)