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Entscheidung zum betreuten Wohnen in Arnsdorf gefallen

In der Niederstraße soll eine Wohnanlage entstehen. Allerdings anders, als ursprünglich gedacht.

Dem 31. Mai fieberten viele Arnsdorfer entgegen. Vor allem die älteren Bewohner, die nur einen Wunsch haben, dass sie ihren Heimatort nicht mehr verlassen müssen. Wenn sie eines Tages auf Hilfe angewiesen sind und nicht mehr in ihren eigenen vier Wänden zurecht kommen. Eine Alternative gibt es für sie nicht. Grund: Sowohl betreutes Wohnen als auch ein Pflegeheim sucht man hier vergebens. Das wird sich jetzt ändern.

Die Pläne haben sich in der Gemeinde herumgesprochen. In der Arnsdorfer Niederstraße in Sichtweite zu den Zwölf-Eck-Häusern soll so eine Wohnanlage für betreutes Wohnen entstehen. Die Firma Steiner aus Elstra, der das Grundstück samt Flachbau gehört, und die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen wollen das Ganze gemeinsam realisieren. Dazu würde der Flachbau verschwinden und durch einen Neubau ersetzt werden. Bis Ende Mai wollten sich die Beteiligten Zeit geben zu entscheiden, ob das Projekt realisiert wird oder in der Schublade verschwindet. Eine Entscheidung ist gefallen.

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„Wir werden das Projekt realisieren, aber anders als ursprünglich gedacht“, sagt Frank Stritzke, Geschäftsführer der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen, Ende April lagen 19 ernst zu nehmende Anmeldungen der Arnsdorfer vor. Zu wenig, um Planungssicherheit zu haben. In den vergangenen vier Wochen sind nicht allzu viel Anmeldungen dazu gekommen. Aktuell liegen 27 Anträge vor. Diese Zahl sorgte dafür, dass sich die Beteiligten gemeinsam an einen Tisch setzten. „Für den Abbruch des Projektes sind es zu viele Anmeldungen. Doch um das Objekt alleine zu betreiben, sind es zu wenige“, schildert der Geschäftsführer die Lage. Heißt fürs Projekt: Aktuell sind beide Seiten in Verhandlungen. Einen Vertragsentwurf liegt vor. Vom Betreiber, der Volkssolidarität, und dem Investor, der Firma Steiner, wird er aktuell geprüft. Es wird aller Voraussicht nach so kommen, dass die Firma Steiner das Objekt baut und die Volkssolidarität sich quasi um die Betreibung und den Service für die Bewohner kümmert. Ziel ist, dass in diesem Jahr mit dem Bau begonnen wird. (syg)