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Entscheidungen nicht ohne die Besitzer fällen

über den Tag des offenen Umgebindehauses

Carina Brestrich

Es gibt womöglich keinen besseren Tag, um Werbung fürs Umgebinde zu machen, als den Tag des offenen Umgebindehauses. Schließlich hat der Tag viele Effekte. Er lockt potenzielle Hausbesitzer, die vielleicht mit dem Gedanken spielen, ein Umgebindehaus zu sanieren. Er zieht Einheimische an, die sich ansehen wollen, wie es sich in einem Umgebindehaus lebt. Und vielleicht entdeckt auch der ein oder andere ein Haus, das er anderen als Urlaubsherberge weiterempfiehlt.

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Dass der jährliche Aktionstag seit 2005 so ein Erfolg ist, ist vor allem den Besitzern, Vereinen und Unternehmen zu verdanken. Sie investieren häufig viel Mühe und Zeit, um an dem Tag die Oberlausitzer Volksbauweise von ihrer besten Seite zu präsentieren. Deshalb ist es auch verständlich, dass nun einige Teilnehmer sauer über die Terminverschiebung sind.

Ändern lässt sich daran für dieses Jahr erst mal nichts. Aber der Veranstalter kann aus dem Unmut der Hausbesitzer lernen. Sollten sie den Umgebindehaus-Tag künftig tatsächlich nicht mehr am angestammten letzten Mai-Wochenende veranstalten wollen, so müssen sie sich mit den Teilnehmern zusammensetzen und reden. Denn über die Köpfe derer hinweg zu entscheiden, die den Tag zu dem machen, was er ist, ist sicher keine Lösung für die Zukunft.