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MuMo erstmals in Dohna

Gemeinsam mit der Druckerei macht das "Museum auf Rädern" den Mittwoch zu einem besonderen Tag nicht nur für Schulkinder.

Nicht die Post, sondern das rollende Erich Kästner-Museum kommt jetzt nach Dohna.
Nicht die Post, sondern das rollende Erich Kästner-Museum kommt jetzt nach Dohna. © Lutz Rößiger

Das Museumsmobil, kurz MuMo, ist überall unterwegs. In Dohna war es bisher nicht. Hier wird es nun am 19. August das erste Mal erwartet. Zwischen 9 und 13 Uhr steht es für kleine und große Neugierige auf dem Markt. Das gelbe Mobil ist ein Museum auf Rädern, das zum Stöbern und Entdecken des in Dresden geborenen Autors Erich Kästner einlädt. Bestellt wurde es vom Dohnaer Museum.

Kästner ist mehr als das Lottchen

Die Ausstellung hat sieben Bereiche mit vielen Fächern und Schubladen. Darin geht es nicht nur um das Leben von Erich Kästner und seine Bücher, sondern auch um die großen und kleinen Themen des Alltags: Was hat uns Erich Kästner zu Themen wie Heimat, Familie oder Zusammenhalt erzählt? Wovon hat er geträumt? Und was können wir ihm heute erzählen? Die Suche nach den Antworten ist eine Mischung aus Mitmachen und Ausprobieren. Am Ende werden alle wissen, dass Kästner mehr als "Das doppelte Lottchen" ist.  

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Setzen, drucken, mitnehmen

Ausprobieren steht auch beim Schulkindertag der historischen Druckerei am Dohnaer Markt am Mittwoch im Mittelpunkt. Es ist bereits Tradition, dass die Druckerei in den Ferien einen Vormittag für die Ferienkinder öffnet. "Daran soll auch in Corona-Zeiten festgehalten werden", sagt Arbeitsgruppen-Leiterin Annelie Ziegra. Die Kinder können einen kleinen Text setzen, ihn dann an der kleinen Handpresse drucken und am Ende mit nach Hause nehmen.

Am Mittwoch für Kinder und ab September wieder jeden ersten Sonnabend im Monat offen: Die historische Buchdruckerei am Dohnaer Markt.
Am Mittwoch für Kinder und ab September wieder jeden ersten Sonnabend im Monat offen: Die historische Buchdruckerei am Dohnaer Markt. © Daniel Schäfer

In Zeiten von Corona waren die offiziellen Aktivitäten der Druckerei wie Führungen und Workshops eingeschränkt bzw. sind ausgefallen oder wurden verschoben. "Aber wir waren nicht untätig und haben Regale neu beschriftet und einige Schriften umsortiert, die Tiegeldruckmaschine ist geputzt und eine kleine Reparatur erledigt", sagt Annelie Ziegra. "Aber alleine zu arbeiten macht natürlich nicht so viel Spaß. Das gemeinsame Tun ist so wertvoll und das wird in so einer Situation erst so richtig wahrgenommen." Ab September beginnen die Hobby-Drucker wieder mit den regulären Öffnungszeiten an jedem ersten Sonnabend im Monat.

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