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Erkältungswelle erwischt Freitaler Kita

Weil mehrere Erzieher erkrankt oder im Urlaub sind, werden die Öffnungszeiten im Willi eingeschränkt. Sind die Ferienangebote in Gefahr?

Eingang des Kindergartens und Schulhorts "Willi" in Potschappel: Kalt erwischt.
Eingang des Kindergartens und Schulhorts "Willi" in Potschappel: Kalt erwischt. © SZ/Annett Heyse

Der Kindergarten und Schulhort Willi in Potschappel kommt nicht zur Ruhe. Abermals mussten zum Wochenanfang die Öffnungszeiten verkürzt werden, weil Erzieherinnen fehlen. Die Einrichtung hat nun nur von 7 bis 15.30 Uhr geöffnet, normal sind 6 bis 17 Uhr. Die Stadt hat sich jetzt zur Situation geäußert. Aus dem Sozialamt heißt es, "viele ungünstige Umstände" hätten dazu geführt.

So arbeiten in der Einrichtung, zu der ein Kindergarten und der Hort der Lessingschule gehören, zwar derzeit neun Erzieherinnen. Auch habe man drei in Elternzeit befindliche Angestellte eins zu eins ersetzen können. Aber derzeit sind von den neun Mitarbeiterinnen zwei im Urlaub und vier weitere wegen einer Erkrankung ausgefallen. Auf die Frage, wie lange die Öffnungszeiten eingeschränkt sind und ob davon das Betreuungsangebot für die Schüler in den Sommerferien gefährdet ist, teilt der Sprecher der Stadt Freital, Matthias Weigel, mit: "Vermutlich dürfte die aktuelle Ausnahmesituation nur von kurzer Dauer sein."

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Zwar spricht die Stadt grundsätzlich nicht über die genauen Hintergründe für die Erkrankungen, macht aber in diesem Fall eine Ausnahme. Im Willi wie auch in anderen Kindergärten, Krippen und Schulhorten der Stadt schlägt gerade eine "Sommergrippe" zu, die Kinder wie Erzieher trifft. Weigel: "Ganz allgemein stellte sich, nachdem die Corona-Allgemeinverfügung die Öffnung der Kindergärten wieder ermöglichte, eine „Krankheitswelle“ bei Erziehern und Erzieherinnen ein, die normalerweise nicht in der gerade aktuell erlebten Stärke zu verzeichnen wäre." Dazu kämen dann noch Beschäftigungsverbot für schwangere Erzieherinnen und die Urlaubszeit.

Speziell im Willi habe man zur Entlastung erst einmal Personal aus anderen Einrichtungen eingesetzt, um einen Totalausfall zu verhindern. Im Rathaus hofft man, dass die angestammten Erzieherinnen bald wieder fit und im Einsatz sind.

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