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Erklärung zu Demo-Beteiligung

Die alternative Gewerkschaftsorganisation Freie Arbeiter-Innen Union (FAU) hat sich jetzt in einem offenen Brief an den Stadtrat von Bad Schandau gewandt und erklärt darin ihre Beteiligung an den Protesten gegen eine vom NPD-Kreisvorsitzenden angemeldete Anti-Asyl-Demonstration am 8. Januar.

Die alternative Gewerkschaftsorganisation Freie Arbeiter-Innen Union (FAU) hat sich jetzt in einem offenen Brief an den Stadtrat von Bad Schandau gewandt und erklärt darin ihre Beteiligung an den Protesten gegen eine vom NPD-Kreisvorsitzenden angemeldete Anti-Asyl-Demonstration am 8. Januar. Die hatte Wochen später noch für Aufregung im Stadtrat gesorgt.

In dem Brief wird erläutert, dass es sich bei FAU um eine basisdemokratische Gewerkschaftsföderation handelt. Die nächstgelegene Basisorganisation ist in Dresden angesiedelt und agiert rein ehrenamtlich. Von lokalen Mitgliedern wurde die Organisation auf die Veranstaltung am 8. Januar in Bad Schandau hingewiesen. „Da wir uns prinzipiell für eine solidarische, diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen, unterstützten wir die Kundgebung auf dem Bad Schandauer Markt“, heißt es in dem Brief. Man lehne aber ab, als linksextrem bezeichnet zu werden. Den Wirbel im Stadtrat um die Demo-Beteiligung könne die FAU-Basisorganisation nicht nachvollziehen. Sie bittet den Stadtrat von Bad Schandau, „unsere Organisation als Partnerin für die Förderung von Menschlichkeit und gegenseitigem Respekt in der Region zu begreifen“. (SZ/gk)

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www.fau.org/dresden