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Erneut Anschlag auf Hentschke-Bau

Auf einer Baustelle in Dresden wurde eine Hebebühne der Firma beschädigt. CDU-Politiker Marko Schiemann richtet nun eine Forderung an die Polizei.

An der Baustelle der Augustusbrücke wurde eine Hebebühne von Hentschke-Bau beschädigt.
An der Baustelle der Augustusbrücke wurde eine Hebebühne von Hentschke-Bau beschädigt. © René Meinig

Bautzen/Dresden. Erneut hatten es unbekannte Täter auf ein Fahrzeug der Bautzener Baufirma Hentschke Bau abgesehen. Auf der Baustelle an der Augustusbrücke im Dresdner Stadtzentrum beschädigten sie in der vorigen Woche eine Hebebühne. 

Sie rissen Kabel und einen Ölfilter heraus. Dadurch gelangten laut Polizei etwa fünf Liter Öl ins Erdreich.

Anfang November 2019 brannten in Bautzen mehrer Fahrzeuge. 
Anfang November 2019 brannten in Bautzen mehrer Fahrzeuge.  © Archivfoto: LausitzNews.de/Jens Kaczmarek

Nach diesem Vorfall fordert der Bautzener Landtagsabgeordnete Marko Schiemann (CDU) die Sicherheitsbehörden zu einem verstärkten Schutz von Baustellen auf. „Es ist nicht länger hinnehmbar, dass der Wirtschaftsstandort Sachsen durch Extremisten bedroht wird.“ Der Verfolgungsdruck müsse erhöht werden, er erwarte ein entschiedenes Handeln der sächsischen Polizei, so Schiemann.

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Auf Fahrzeuge von Hentschke-Bau hat es seit vorigem Sommer mehrere Brandanschläge gegeben, zuerst in Zwickau auf der Baustelle für ein neues Gefängnis. Danach tauchte auf der linken Internetplattform Indymedia ein Bekennerschreiben auf, in dem sich ein „Autonomes Kommando Thomas Meyer-Falk“ zu der Tat bekannte. Im November wurden auf dem Bautzener Firmengelände zwei Fahrzeuge in Brand gesteckt, wenig später brannte in Dresden ein VW Caddy der Firma. Das Landeskriminalamt ging danach von linksextremistischen Straftaten aus – und lobte 30.000 Euro als Belohnung für entscheidende Hinweise auf die Täter aus. (SZ)

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