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Zittau

Erneuter Vorstoß für vierspurigen Ausbau

Die Interessengruppe B178 hat sich erneut mit Forderungen an die Politik gewandt. Und mit dem Vorschlag für den Neubau einer Eisenbahn-Trasse über den Eigen.

Noch sind zwei Abschnitte der B178 nicht gebaut. Die Initiative für die Straße macht weiter Druck. © Rafael Sampedro

Kurz vor der Landtagswahl und der Sichtung einer Machbarkeitsstudie über den Nord-Ausbau der B178 von der A4 zur A15 bei Cottbus durch die sächsische Landesregierung hat sich die Interessengruppe B178 erneut an alle politischen Ebenen gewandt. In dem von 21 Firmen und Privatpersonen unterschriebenen Brief fordert sie als einen Ausgleich beim Strukturwandel in der Lausitz ein klares Bekenntnis zum Bau der Nord-Verlängerung. Außerdem macht sie erneut klar, dass sie vom Freistaat die schnellstmögliche Fertigstellung der Süd-Trasse erwartet. "Im Zusammenhang mit der Diskussion über einen sechsspurigen Ausbau der A4 und eine leistungsfähige Nordverlängerung der B178 neu in Richtung Autobahn A15 muss der geplante Abschnitt 1.1 nochmals überdacht werden", heißt es in dem Schreiben, das unter anderem an die Ministerpräsidenten sowie die Verkehrsminister der Länder Brandenburg und Sachsen sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete in der Lausitz gerichtet ist. Der Abschnitt von Nostitz zur A4 müsse vierspurig und nicht wie jetzt geplant dreispurig gebaut werden. Der Abschnitt von Zittau nach Oderwitz wird laut Michael Hiltscher von der Initiative in dem Brief unter anderem nicht angesprochen, weil die Mitglieder davon ausgehen, dass für ihn spätestens nächstes Jahr Baurecht geschaffen ist.  

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