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Löbau

Erste Breitband-Anschlüsse kommen später

Die unterversorgten Bereiche in Reichenbach könnten eher als Wohla und Carlsbrunn mit Staatsgeld angeschlossen sein. Bis 2022 folgen weitere.

Ende September wurde in Wohla der erste Spaten für den Anschluss unterversorgter Dörfer im Landkreis Görlitz an das Hochleistungsinternet gestochen.
Ende September wurde in Wohla der erste Spaten für den Anschluss unterversorgter Dörfer im Landkreis Görlitz an das Hochleistungsinternet gestochen. © Matthias Weber (Archiv)

Das Turbo-Internet wird in den unterversorgten kleinen Orten und Ortsteilen im Landkreis Görlitz später anliegen als angekündigt. Ursprünglich sollten die bis zu 36 möglichen Anschlüsse in Wohla und die 53 in Carlsbrunn bei Löbau als erste bis Ende des ersten Quartals verkabelt sein. "In Wohla werden bis Ende Mai alle Hausanschlüsse hergestellt und danach die Glasfasern eingeblasen", teilte Stephan Hönigschmid von der Enso Energie Sachsen Ost AG auf SZ-Anfrage mit. "In Carlsbrunn ist die Haupttrasse durch den Ort fertig, nun sind die Hausanschlüsse an der Reihe. Diese werden derzeit projektiert und in den nächsten Monaten gebaut."

Stattdessen könnten die Arbeiten in den bisher unterversorgten Bereichen von Reichenbach eher fertig werden. "Nach aktuellem Stand sollen sie bis Mai abgeschlossen sein, bevor die Haushalte in der Folgezeit sukzessive aufgeschaltet werden", so Hönigschmid. Alle Zeitangaben ständen aber unter dem Vorbehalt, dass die Arbeiten planmäßig erledigt werden könnten. Sollte es infolge der Coronaviruslage zu Verzögerungen kommen, verschieben sich die Termine entsprechend.

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Mit staatlichen Mitteln werden in bisher nicht oder unterversorgten Ortslagen der Gemeinden Bertsdorf-Hörnitz, Hainewalde, Leutersdorf, Mittelherwigsdorf, Olbersdorf, Oybin, Zittau, Bernstadt, Schönau-Berzdorf, Reichenbach, Vierkirchen, Löbau, Rosenbach, Mücka, Quitzdorf am See, Waldhufen und Hohendubrau rund 7.500 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen. Für die Hausbesitzer ist das noch kostenlos. Die Enso hatte nach einem europaweiten Vergabeverfahren den Ausbau-Zuschlag erhalten. Offiziell waren die Arbeiten im Landkreis Görlitz im September in Wohla gestartet und sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

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