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Sebnitz

Erste Corona-Patienten in Sebnitzer Klinik

Im Sebnitzer Krankenhaus werden jetzt an Covid-19 erkrankte Patienten versorgt. Die Klinik reagiert und schult zusätzliches Personal an den Beatmungsgeräten.

Sächsische-Schweiz-Klinik Sebnitz: Hier werden jetzt Corona-Patienten versorgt.
Sächsische-Schweiz-Klinik Sebnitz: Hier werden jetzt Corona-Patienten versorgt. © Archivfoto: Steffen Unger

In der Sächsische-Schweiz-Klinik in Sebnitz wurden die ersten Corona-Fälle eingeliefert. Aktuell werden zwei Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19 in dem Krankenhaus stationär versorgt, teilt eine Asklepios-Sprecherin auf Nachfrage von sächsische.de mit. Ob es sich bei den Patienten um Bewohner des mittlerweile unter Quarantäne stehenden Pflegeheims in Hohnstein handelt, könne aus Datenschutzgründen nicht beantwortet werden. Auch zur Frage, ob die Patienten auf der Intensivstation betreut werden müssen, macht die Klinik keine Angaben. 

Grundsätzliche finde die Erstversorgung und Behandlung von Patienten mit Verdacht auf Covid-19 in einem separaten Bereich der Klinik statt, erklärt die Sprecherin. Das dort eingesetzte Personal sei dann nur für diesen Bereich zuständig. 

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Vorbereitung auf schwere Verläufe: Asklepios hat in Sebnitz, im Hohwald sowie in Radeberg zusätzliche Pflegekräfte an Beatmungsgeräten geschult. 
Vorbereitung auf schwere Verläufe: Asklepios hat in Sebnitz, im Hohwald sowie in Radeberg zusätzliche Pflegekräfte an Beatmungsgeräten geschult.  © PR/Asklepios Kliniken Sachsen

Die Sebnitzer Klinik bereitet sich unterdessen auf mögliche schwere Verläufe der durch das Coronavirus ausgelösten Erkrankung vor. Zehn zusätzliche Fachkräfte wurden kürzlich in Sebnitz an den Beatmungsgeräten eingewiesen. Das hat Asklepios-Regionalpflegedirektorin Susanne Graudenz veranlasst. Jeweils zehn weitere Fachkräfte wurden an der orthopädischen Fachklinik Hohwald sowie in der Klinik in Radeberg geschult. 

Insgesamt können an den drei Asklepios-Krankenhäusern nun rund 60 Kolleginnen und Kollegen die klinischen Beatmungen betreuen, sagt Susanne Graudenz. Weitere Maßnahmen sollen sicherstellen, dass stets erfahrene Pflegekräfte den frisch geschulten zur Seite stehen. "Der Dienstplan ist so geändert, dass immer eine Fachschwester beziehungsweise ein Fachpfleger im Dienst ist."

Laut Veröffentlichungen des Robert Koch Institutes (RKI) müssen etwa 15 Prozent der an Covid-19 erkrankten Patienten auf der Intensivstation behandelt werden. 

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