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Erster Corona-Patient am Klinikum Döbeln

Der Zustand des Patienten sei stabil. In Mittelsachsen gibt es insgesamt zwei neue Corona-Nachweise.

Symbolbild.
Symbolbild. © Dietmar Thomas

Döbeln. Am Klinikum Döbeln wird der erste Patient mit dem Coronavirus stationär behandelt. Das gab Verwaltungsleiter Martin Preißer am Donnerstag bekannt. Andere Patienten, die sich bisher an das Klinikum gewandt hatten, wurden an Zentren nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz verwiesen. Der Patient befände sich auf einer Infektionsstation, die getrennt von den anderen Bereichen der Klinik eingerichtet worden ist.

Der Erkrankte befinde sich in einem stabilen Zustand und werde in Kürze entlassen, so Preißer. Das Klinikum habe derzeit genügend freie Kapazitäten und könne sich jederzeit um alle Patienten kümmern. Auch alle notwendigen Operationen seien bisher durchgeführt worden. 

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Absagen oder Verschiebungen von OPs werde es aktuell nicht geben. Selbst Untersuchungen, wie zum Beispiel Darm- oder Magenspiegelungen, würden unter entsprechender Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen durchgeführt, versicherte der Verwaltungsleiter.

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Indes ist die Zahl der an dem Coronavirus Erkrankten im Kreis um zwei auf 232 gestiegen, so Kreissprecher André Kaiser. In der Region Döbeln sind bislang 70 Betroffene registriert, im Raum Freiberg 92. Aus dem Altkreis Mittweida sind 70 Nachweise gemeldet worden. Bislang wurden 744 Mittelsachsen vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt, 447 habe diese inzwischen wieder verlassen.

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