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Döbeln

Erster Intensivpatient in Mittweida

Seit Freitag wird er im Krankenhaus behandelt. Der Landkreis bestätigt am Sonntag 161 Corona-Infizierte.

Blick auf das Krankenhaus in Mittweida.
Blick auf das Krankenhaus in Mittweida. © Dietmar Thomas

Mittweida. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Mittelsachsen steigt weiter. Wie Kreissprecher André Kaiser am Wochenende mitteilte, gibt es mittlerweile 161 bestätigte Corona-Fälle in Mittelsachsen. Im Altkreis Döbeln sind es – Stand Sonntag – 50 Patienten. Im Vergleich zu Freitag ist das ein Anstieg von weiteren zwölf Coronavirus-Erkrankten.


Im Altkreis Freiberg sind es derzeit 65 Infizierte, die höchste Zahl in Mittelsachsen. Die Region Mittweida meldet 46 Fälle – und den ersten Patienten auf der Intensivstation. Wie die Freie Presse am Wochenende berichtete, wird seit Freitag im Krankenhaus Mittweida der erste Corona-Fall intensivmedizinisch versorgt. Das bestätigte Ines Schreiber, Sprecherin der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH. "Zwei Patienten werden auf der Quarantänestation behandelt", sagte Schreiber. Weiterhin befänden sich zwei Verdachtsfälle auf Station. Hier lag Freitagmittag das Testergebnis noch nicht vor. "Die Patienten sind isoliert, also getrennt von den beiden bestätigten Corona-Fällen und auch getrennt von 'normalen' Patienten", so die Sprecherin. Das Krankenhaus halte sich dabei streng an die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. 

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Für insgesamt 467 Personen hat das Gesundheitsamt des Landkreises eine häusliche Quarantäne angeordnet, 91 Personen haben diese wieder am Wochenende wieder verlassen. Rund 280 Unternehmen aus dem pflegerischen und sozialen Bereich empfingen am Freitag OP-Masken und Desinfektionsmittel. "Insgesamt erhielt der Landkreis 14.000 Masken und 1.000 Flaschen à 200 Milliliter Desinfektionsmittel vom Freistaat und wurde mit der Koordinierung der Verteilung beauftragt", erklärt Jörg Höllmüller vom Landkreis. In dieser Woche erreichte unter anderem eine Großspende der Beiersdorf AG mit Händedesinfektion den Freistaat. Unter anderem wurde dieses in Waldheim produziert. "Aus dieser Spende wurden die Mittel auch in Mittelsachsen weitergereicht", so Höllmüller. (mit FP)

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