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Ersteroberung zum Mühlentag

Am Pfingstsonntag öffnen die Mühlen der Region. In Rödern gibt es sogar eine Premiere.

Wasser- und Windmühlen sicherten die Ernährung der Menschen, bevor die Elektrizität entdeckt wurde. Heute schauen wir staunend auf diese historischen Zeugen, die von Enthusiasten liebevoll in Gang gehalten werden. Am Pfingstmontag, dem alljährlichen Mühlentag, setzt ein regelrechter Ausflugsbetrieb zu den Mühlen ein.

An der Niedermühle Rödern hat man sich deshalb etwas Besonderes einfallen lassen: Das neue naturnahe Spielgelände am Schulbauernhof kann erstmalig erobert werden. Führungen durch die Wassermühle und ein Landmarkt mit Gastronomie runden das Angebot ab.

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Kulturelle Unterhaltung

Jedes Jahr ist auch der Heimat- und Mühlenverein Ebersbach an der Bockwindmühle am Pfingstmontag dabei. Für die Vereinsmitglieder ist das alljährlich ein Höhepunkt im Vereinsleben. Sie zeigen ebenfalls das intakte Innere der 1865 errichteten Windmühle und führen historische Technik vor. Vor allem für Kinder gibt es zahlreiche Belustigungen. Der Verein sorgt auch für kulturelle Unterhaltung und Bewirtung.

Letzteres spielt an der Kienmühle in Thiendorf stets eine große Rolle. Denn hier baut das Team vom Hofgut Kaltenbach seine Stände auf und beköstigt die Ausflügler mit Wild und anderem Leckeren. Familie Noack organisiert die Führungen durch die Wassermühle am Kaltenbach. Sie wurde um 1350 erstmalig erwähnt und 1926 durch Brand vollständig vernichtet. Als Getreidemühle wurde sie aber rasch wieder aufgebaut und funktioniert bis heute.

Weitere offene Mühle: die Skassaer Wassermühle von Familie Boeltzig. Keinen Mühlentag gibt es aber dieses Jahr in der Sägemühle Bölzig in Raden.