SZ +
Merken

Erstmals über 40000 Gäste im Kloster gezählt

Heiner Stephan bleibt an der Spitze des Fördervereins. DA sprach mit ihm über die Jahre 2009 und 2010 im Kloster Buch.

Teilen
Folgen

Herr Stephan, was sieht der Ausblick fürs nächste Jahr vor?

Der Veranstaltungskalender ist fertig. Wir bemühen uns, die Angebote in der bekannten Qualität zu halten und Neues einzufügen.

Was wäre das zum Beispiel?

Neben vier wechselnden Ausstellungen soll es eine neue Dauerausstellung geben. Im Abtzimmer wollen wir „Die Buchmalerei der Zisterzienser“ vorstellen. Darüber gibt es noch Unterlagen, so dass wir nicht nur von historischen Anknüpfungspunkten erzählen, sondern sie auch belegen können.

Und wie sieht es mit Investitionen aus?

Da können wir nur auf Sparflamme fahren und oft nur Reparaturen erledigen, die sich ungeplant ergeben. So eine steht in der Küche an. Dort bricht der Boden ein. Da müssen wir etwas tun. Auch die Elektrik im Abtzimmer müsste erneuert werden. In diesem Jahr haben wir den Boden des Küchenlagers in Ordnung gebracht und die Treppen im Abthaus überholt.

Wie schätzen Sie das Jahr 2009 ein?

Wir konnten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40000 Gäste erfassen. Bekanntlich ist das Zählen schwierig, weil nicht bei jeder Veranstaltung Eintritt erhoben wird. Wir haben aber festgestellt, dass unser Eintrittsautomat besser genutzt wird als in den Jahren vorher. Zufrieden sind wir damit aber noch nicht.

Soll sich da etwas ändern?

Gemeinsam mit der Landesstelle für Museumswesen überlegen wir, wie wir die Eingangssituation ändern können. Dabei muss die Lösung ins Bild passen und für uns vom Geld her erschwinglich sein.

Es fragte: Heike Stumpf