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"Es braucht Geld um die Stadt lebenswert zu machen"

Matthias Köhler ist Spitzenkandidat der CDU für die Ratswahl in Gröditz. Was ihn einst dorthin zog, fehlt heute, findet er.

Von Eric Weser
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Matthias Köhler ist Spitzenkandidat der CDU für die Stadtratswahl in Gröditz.
Matthias Köhler ist Spitzenkandidat der CDU für die Stadtratswahl in Gröditz. © Eric Weser

Matthias Köhler lädt zum Gespräch in Riesa. Jener Stadt, aus der er kommt und in der er arbeitet. Seit 20 Jahren ist jedoch Gröditz die Wahlheimat des Mathe- und Physiklehrers mit Doktortitel. Ein hübsch gelegenes Stück Bauland war es, das ihn und seine aus Gröditz stammende Frau von der Elbe an die Röder übersiedeln ließ. Er habe den Schritt nie bereut, sagt der Tennis-Spieler, der in Gröditz nur einen Katzensprung von den dortigen Sandplätzen entfernt wohnt. Aus dem einst schmutzigen Industrieort sei durch das Verschwinden des Zellstoffwerks und die Schrumpfung des Stahlwerks eine Stadt geworden, in der es sich gut leben lasse. „Wir haben alles, was man braucht. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Sportstätten.“ Mit dem Dreiseithof sei nun auch ein kulturelles Zentrum da. Was Matthias Köhler einst in die Röderstadt gezogen hat, vermisst er dort heute aber: attraktive Bauplätze. Für den CDU-Spitzenkandidaten bei der Stadtratswahl steht das Thema deshalb weit oben auf der politischen Agenda.

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