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Es dauert mal wieder viel zu lange

Ein Kommentar zur Entstehung der neuen Görlitzer Oberschule

© Nikolai Schmidt

Dass Görlitz eine neue Oberschule braucht, ist seit zwei Jahren bekannt. So lange hat es gebraucht, einen geeigneten Standort zu finden und vor allem eine mögliche Finanzierung. Jetzt sollen noch einmal mehr als vier Jahre für Planung, Förderanträge, Ausschreibung, Bau und Einrichtung ins Land gehen. Alles in allem werden es am Ende sechseinhalb Jahre sein – wenn alles glatt geht. Wenn nicht, dann vielleicht auch siebeneinhalb.

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Aus Sicht derer, die damit täglich zu tun haben, ist das völlig normal. Gerade Planung und Finanzierung brauchen in Deutschland nun mal lange. Aus Sicht der Nutzer, also der Schüler und Eltern, dauert es aber mal wieder viel zu lange. Ihnen sind solche Zeitketten nicht zu erklären. Und das zurecht, schließlich ging es früher deutlich schneller. Zu Zeiten der Industrialisierung wurden in Görlitz zig neue Schulen gebaut, weil der Bedarf da war. Das hat keine sechseinhalb Jahre gedauert – und die Schulen stehen noch immer. Schuld an der heutigen Misere ist freilich nicht die Görlitzer Stadtverwaltung. Die deutsche Bürokratie hat viele Stellschrauben, an denen dringend nachgestellt werden müsste.

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